Ein hektischer Vormittag, plötzlich abgerissene Terminketten im Kanzlerkalender und jede Menge Gerüchte: Friedrich Merz hat am Freitag kurzfristig einen Berlin-Besuch storniert, weil mehrere Krisen-Telefonate zum Ukraine-Krieg anstanden. Was wirklich hinter den Anrufen steckt, enthüllen unsere Slides – Schritt für Schritt.
Kanzler Merz sagt Termine ab: Geheimgespräche zur Ukraine-Krise

Überraschende Wendung im Kanzleramt: Bundeskanzler Friedrich Merz (70, CDU) hat am Freitag kurzfristig mehrere öffentliche Termine gestrichen.
Nach BILD-Informationen informierte das Kanzleramt, Merz müsse wegen interner Gespräche und wichtiger Telefonate zur aktuellen Lage in der Ukraine kurzfristig umplanen.
An seiner Stelle übernahm Kanzleramtsminister Thorsten Frei (CDU) einen Termin – ein Indiz dafür, dass Merz Gespräche auf höchster internationaler Ebene vorbereitet.
Dringende Telefonate: Trump und Selenskyj stehen auf der Liste

Aus Regierungskreisen verlautete, dass der Kanzler unter anderem mit US-Präsident Donald Trump (79) sowie Ukraines Präsident Wolodymyr Selenskyj (47) telefonieren werde.
Was genau besprochen wird, soll später veröffentlicht werden – aber nur abgestimmt mit den jeweiligen Gesprächspartnern.
Klar ist: Es geht um weit mehr als Routine. Die Gespräche fallen mitten in eine heikle Phase des Ukraine-Kriegs.
Hintergrund: Trumps brisanter 28-Punkte-Plan sorgt weltweit für Unruhe

Im Zentrum der diplomatischen Aktivität steht offenbar Trumps neuer 28-Punkte-Plan für einen möglichen Frieden in der Ukraine.
Der Entwurf sorgt in Europa für Alarmstimmung, denn er verlangt von der Ukraine drastische Zugeständnisse.
Der US-Präsident argumentiert, sein Vorschlag könne den Krieg beenden – doch Kritiker warnen: Der Plan könnte eher Putins Forderungen legitimieren als Stabilität schaffen.
Kernpunkte: Ukraine soll Gebiete abtreten, Armee halbieren

Zu den umstrittensten Elementen des Trump-Konzepts gehören:
– Die Ukraine soll umkämpfte Regionen abgeben – darunter Gebiete, die Russland noch nicht einmal erobert hat.
– Die ukrainischen Streitkräfte sollen halbiert werden.
– Die westliche Militärhilfe soll deutlich zurückgefahren werden.
– Wichtige Waffen aus NATO-Staaten sollen abgezogen werden.
Für viele Sicherheitsexperten wäre das ein gefährlicher Präzedenzfall – und ein strategischer Triumph für Moskau.
Preis des Friedens? USA würden Druck auf Kiew erhöhen

Nach dem Plan würden die Vereinigten Staaten ihre militärische Unterstützung drastisch reduzieren. Für die Ukraine wäre das ein massiver Schlag – schließlich hängt die Verteidigungskraft des Landes stark von westlicher Hilfe ab.
Trump signalisiert, dass ein Ende der US-Hilfen Teil seiner Strategie sein könnte, um Kiew an den Verhandlungstisch zu zwingen.
Moskau würde im Gegenzug Angriffe einstellen – wirklich Frieden?

Im Gegenzug soll Russland seine Angriffe stoppen – ein Versprechen ausgerechnet von jenem Staat, der die Ukraine im Jahr 2022 großflächig überfallen hat.
Ob ein solcher Deal Bestand hätte, bezweifeln viele Experten. Für sie klingt der Vorschlag eher nach einem faulen Frieden, der Russland belohnt und die Ukraine in eine gefährliche Position bringt.
Für Kanzler Merz sind die anstehenden Gespräche daher hochsensibel – und könnten den europäischen Kurs in der Ukraine-Politik beeinflussen.