Mehr Geld im Portemonnaie: Strom-, Gas- und Kindergeld-Änderungen ab 2026

- Advertisement -

2026 bringt spürbare Entlastungen für Haushalte und Pendler – doch wer profitiert wann, wie stark und was muss man dafür tun?

- Advertisement -

Stromrechnung unter Druck – Zuschuss für Netzentgelte

Image: IMAGO / imagebroker
Image: IMAGO / imagebroker

Der Bund pumpt 6,5 Milliarden € in die Übertragungsnetzentgelte. Dadurch sinken bereits seit dem 1. Januar die Fixkosten, die jeder Stromkunde bislang automatisch auf der Rechnung tragen musste. Regional unterschiedlich hohe Netzentgelte werden geglättet, was vor allem ländlichen Haushalten zugutekommt.

- Advertisement -

Experten erwarten, dass ein Drei-Personen-Haushalt mit 3 200 kWh Jahresverbrauch rund 70 € weniger zahlt. Das klingt moderat, doch jeder zusätzliche gesparte Cent wirkt sich auch auf künftige Preissteigerungen aus – der Effekt verstärkt sich Jahr für Jahr.

Lassen Sie uns jetzt den Blick auf den zweiten großen Preistreiber richten: Gas.

Gaspreise fallen – Abschaffung der Gasspeicherumlage

Image: IMAGO / Steinach
Image: IMAGO / Steinach

Seit dem Jahreswechsel ist die umstrittene Gasspeicherumlage Geschichte. Die Kosten für die Einlagerung von Gas in den Kavernen übernimmt nun der Bund. Auf Ihrer Rechnung verschwinden dadurch knapp 0,59 ct pro kWh – bei 20 000 kWh Gasverbrauch sind das rund 120 € im Jahr.

Weil Gas in Spitzenzeiten den Strompreis bestimmt, wirkt der Wegfall doppelt: Gaskunden sparen direkt, Stromkunden indirekt. Das sorgt in vielen Haushalten für den ersten echten Preisrückgang seit 2021.

Doch wie stark schlagen Strom- und Gas-Entlastung zusammen zu Buche? Die Antwort gibt es gleich.

Die Kombi-Wirkung: Strom + Gas = doppelter Effekt im Geldbeutel

Image: IMAGO / STPP
Image: IMAGO / STPP

Rechnen wir beides zusammen: Eine vierköpfige Familie, die mit Gas heizt und durchschnittlich Strom verbraucht, kommt im Schnitt auf rund 160 € Entlastung pro Jahr. Davon entfallen etwa 90 € auf Gas und 70 € auf Strom.

- Advertisement -

Die Beträge landen nicht als Gutschrift, sondern erscheinen schlicht als niedrigere Abschläge. Wer monatlich 300 € für Energie überwies, überweist jetzt nur noch knapp 287 €. Das schafft sofort Luft für den Alltag – oder für den Weg zur Arbeit, denn auch dort ändert sich Entscheidendes.

Wie genau? Das zeigt die neue Pendlerpauschale.

Pendlerpauschale springt auf 38 Cent: Kurzstrecken gewinnen

Image: IMAGO / Steinach
Image: IMAGO / Steinach

Seit dem 1. Januar gilt: 38 Cent ab dem ersten Kilometer – egal ob Auto, Bahn, Fahrrad oder zu Fuß. Vor allem Millionen Kurzstrecken-Pendler profitieren, die bisher nur 30 Cent ansetzen konnten. Beispiel: Wer täglich 10 km zur Arbeit fährt, setzt nun 1 760 km × 0,38 € = 669 € statt bislang 528 € ab – ein Plus von 141 €.

Der volle Effekt zeigt sich erst in der Steuererklärung: Liegen die Werbungskosten insgesamt über dem Pauschbetrag, sinkt die Einkommensteuer. Der Aufpreis für das Deutschlandticket oder steigende Spritpreise lässt sich so wenigstens teilweise auffangen.

Bleibt die Frage: Wie hole ich mir das Geld wirklich zurück?

Aufklärung: So kommen die Euros wirklich bei Ihnen an

Image: AI
Image: AI

Energie- und Kindergeld-Änderungen laufen automatisch. Sie müssen weder Anträge stellen noch Verträge anpassen – der Versorger zieht weniger ein, die Familienkasse überweist mehr. Anders die Pendlerpauschale: Hier führt kein Weg an Zeile 31–35 der Anlage N vorbei. Tragen Sie Entfernung, Arbeitstage und Verkehrsmittel ein; die Software rechnet den Rest.

Tipp: Sammeln Sie Tank-, Ticket- und Werkstattbelege. Kommen Sie über die 1 230 € Werbungskostenpauschale, zählt jeder Kilometer bar. Viele Angestellte sparen so mehrere hundert Euro Einkommensteuer – das spürt man erst im Steuerbescheid, aber die Vorfreude beginnt jetzt.

Wer Kinder hat, freut sich zusätzlich auf den nächsten Dauerauftrag. Wieviel, das verraten wir gleich.

Kindergeld klettert auf 259 Euro – Familien atmen auf

Image: AI
Image: AI

Für jedes Kind fließen jetzt 259 € pro Monat – vier Euro mehr als bisher und erstmals für Erst-, Zweit- und Drittkind identisch. Die Familienkasse bucht automatisch um, alte Bescheide bleiben gültig. Zehn Millionen Familien erhalten somit jährlich fast 50 € zusätzlich pro Kind.

Digital geht’s schneller: Im Online-Portal lassen sich Änderungen in Minuten erledigen, vom Umzug bis zum Studiennachweis. Wer mehrere Entlastungen kombiniert – günstigerer Strom, gesenktes Gas, höhere Pauschale, mehr Kindergeld – hat 2026 ein echtes Plus.

Welche weiteren Steuerkniffe sich lohnen, zeigen wir in unserem nächsten Spezial. Bleiben Sie dran – das Portemonnaie wird es Ihnen danken!

- Advertisement -

Latest Posts