Metallteile in Lebensmitteln entdeckt – Dicounter ruft das Produkt zurück!

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Wer nichts riskieren will, sollte das betroffene Produkt sofort aus dem eigenen Kühlschrank verbannen. Doch um welches handelt es sich genau?

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Schock im Kühlregal

Image: AI
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Der überraschende Rückruf kam über Nacht und schlug ein wie ein Blitz: Ein Fleischprodukt, das täglich in vielen Haushalten auf den Tisch kommt, könnte winzige Metallfragmente enthalten. Verbraucherschützer sprechen von einer ernst zu nehmenden Gefahr, die beim Kauen Verletzungen an Zähnen, Mundraum oder Speiseröhre verursachen kann.

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Während die Lager der Filialen in Windeseile geräumt wurden, blieben bei vielen Kundinnen und Kunden nur ratlose Gesichter zurück. Die erste Frage, die sich alle stellten: Habe ich womöglich etwas Giftiges gekauft – und wenn ja, woran erkenne ich es?

Alarmstufe Rot in acht Bundesländern

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Dass der Rückruf nicht lokal, sondern über weite Teile Nord- und Ostdeutschlands hinweg gilt, macht die Sache brisant. Betroffen sind mehrere Bundesländer von Schleswig-Holstein bis Sachsen, außerdem Berlin und Hamburg. In den sozialen Netzwerken jagte ein Foto des Warnhinweises das nächste – teils versehen mit dramatischen Kommentaren besorgter Eltern, die das fragliche Produkt erst kurz zuvor eingekauft hatten.

Besonders pikant: Die Supermarktkette selbst beteuert, man habe umgehend reagiert und sämtliche Restbestände aus den Regalen genommen. Dennoch könnten bereits Tausende Packungen in heimischen Gefrierfächern liegen. Wer sie dort noch besitzt, solle „auf keinen Fall“ zugreifen, heißt es in der Mitteilung.

Von der Produktion bis zum Verkaufsautomaten

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Was bisher bekannt ist: Die Spur führt zu einem traditionsreichen Hersteller aus Mecklenburg-Vorpommern. Eine fehlerhafte Charge soll während der Produktion von Metallspänen verunreinigt worden sein. Auf welchem Weg die Teilchen in die Ware gelangten – darüber schweigt das Unternehmen vorerst. Fest steht jedoch, dass die Packungen nicht nur im klassischen Supermarkt, sondern sogar in einigen Automaten im ländlichen Raum gelandet sind.

Der Händler verspricht eine unkomplizierte Rückerstattung – selbst ohne Kassenbon. Doch viele Betroffene fragen sich, ob sie die beanstandete Ware überhaupt identifizieren können. Schließlich sehen sich die verschiedenen Fleischsorten in der Kühlung oft zum Verwechseln ähnlich.

Jetzt ist es offiziell: Diese Packungen sind betroffen

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Der Kreis der Verdächtigen hat sich inzwischen auf ein einziges Produkt eingeengt. Es handelt sich um die „Bratklopse Hausmacher Art“ der Pommernland Fleisch- und Wurstwaren GmbH, verkauft bei Netto Marken-Discount. Konkret geht es um die Chargennummer L12326 mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 03.07.2026, 07.07.2026 und 10.07.2026. Alle anderen Chargen und Produkte des Herstellers gelten nach derzeitigem Stand als unbedenklich.

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Wer eine der oben genannten Packungen findet, sollte sie keinesfalls verzehren, sondern ungeöffnet zur nächsten Netto-Filiale bringen. Dort wird der Kaufpreis vollständig erstattet – auch ohne Vorlage eines Kassenbons. Verbraucherschützer raten außerdem, Kühlschrank und Gefrierfach gründlich zu kontrollieren, um mögliche Restpackungen nicht zu übersehen. Denn eines steht fest: Gesundheit geht vor – und dieser Klops könnte ins Auge gehen.

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