Seit Tagen hält das Schicksal des kleinen Fabian ganz Mecklenburg-Vorpommern in Atem. Nun spricht erstmals sein Vater offen über Angst, Hoffnung – und das Entsetzen, das eine ganze Region erschüttert.
Die plötzliche Stille am Freitagnachmittag

Es war ein ganz normaler Herbsttag, als Fabian nach der Schule kurz „nach draußen“ wollte. Doch als die vereinbarte Rückkehrzeit verstrich, blieb es ungewohnt still – in der Wohnung der Mutter, in der Leitung seines Handys, in den Chats der Freunde.
Während Rettungskräfte bereits Suchpläne skizzierten, ahnte Vater Matthias R. in seinem Haus bei Zehna noch nichts von dem Drama, das sich anbahnte. Und doch sollte dieser Tag sein Leben in Vorher und Nachher teilen.*
Weiter geht’s mit der Frage, wie der Vater von der Vermisstenmeldung erfuhr …
„Es tut einfach weh“ – der Moment der Nachricht

Am späten Abend klingelte bei Matthias das Telefon der Polizei. „Ihr Sohn ist verschwunden“ – ein Satz, der laut und leise zugleich fiel und den Boden unter seinen Füßen wegzog. Im exklusiven RTL-Interview ringt er um Fassung: „Nicht zu wissen, ob es ihm gut geht, zerreißt mich.“
Seine Stimme bricht, als er erzählt, wie er in Fabians Zimmer das Licht anlässt – in der Hoffnung, der Achtjährige könne jede Sekunde zur Tür hereinstürmen.
Lassen Sie uns schauen, wie eine ganze Stadt zu seiner Stütze wurde …
Güstrow rückt zusammen – Hunderte suchen nach Fabian

Noch in der Nacht schwärmen Helfer aus: Feuerwehr, THW, Nachbarn – sogar Fremde, die den Jungen nur von Fahndungsfotos kennen. Über 100 Einsatzkräfte rastern Wälder, Seen und Bahnhöfe ab, Drohnen summen über den Baumkronen.
Matthias steht mittendrin, verteilt Flyer, hält Suchscheinwerfer – und schweigt, wenn die Tränen drohen. „Dieses Netz aus Menschen hält mich aufrecht“, sagt er, während die Hoffnung jede Stunde schwerer wiegt.
Doch plötzlich führt eine Spur an einen düsteren Ort …
Anschlag der Spürhunde am Inselsee – ein erster Schock

Montagmorgen schlagen vier Leichenspürhunde am Schilfgürtel des Inselsees an. Taucher steigen in das eiskalte Wasser, Anwohner halten den Atem an. Die Minuten dehnen sich zu Ewigkeiten, jeder Blick des Einsatzleiters entscheidet über Hoffnung oder Horror.
Am Ende steigt niemand mit Fabian auf den Armen aus dem Wasser. Matthias atmet auf – und wirkt gleichzeitig ausgelaugt: „Hoffnung kann sich grausam anfühlen, wenn sie immer wieder zusammenbricht.“
Was dann geschah, nahm der Geschichte jede Restglut an Hoffnung …
Die traurige Gewissheit: Fund im Wald von Klein Upahl

Dienstagvormittag findet eine Spaziergängerin eine Kinderleiche im Wald; 15 Kilometer von Fabian entfernt. Noch bevor die Obduktion abgeschlossen ist, informiert die Polizei die Eltern. „Ich wollte schreien, aber da kam kein Ton“, erzählt Matthias über den Moment, in dem seine Welt endgültig stillstand.
Am Abend läuten die Kirchenglocken, mehr als 700 Menschen ziehen mit Kerzen durch die Stadt. Fabian ist überall – auf Plakaten, in Gebeten, in gebrochenen Stimmen.
Wie verarbeitet ein Vater das Unvorstellbare? Ein Blick auf seine stille Wut und seine Liebe …
Zwischen Zorn und Zärtlichkeit – Matthias’ Botschaft an die Welt

Inmitten der Trauer bittet er die Ermittler um „jeden Stein, der noch nicht umgedreht wurde“. Gleichzeitig dankt er allen Helfern mit einer einfachen Geste: Er legt Fabians Lieblings-Fußball in der Kirche nieder – „damit er wenigstens hier weiterspielen kann.“
Sein Appell gilt auch anderen Eltern: „Haltet eure Kinder fest, lasst sie wissen, dass ihr immer da seid – selbst wenn ihr glaubt, sie hören gerade nicht zu.“
Und doch bleibt eine Frage offen, die das Vaterherz nicht loslässt …
Was bleibt, ist der Kampf um Antworten

Die Polizei ermittelt wegen Tötungsdelikts, Hinweise werden ausgewertet, Zeugen vernommen. Matthias verspricht, bei jeder Pressekonferenz vorne zu sitzen – „bis wir wissen, wer Fabian das angetan hat und warum.“
Er beendet das Interview mit zittrigen Worten, die man nicht vergisst: „Mein Junge war acht Jahre alt – und er hatte noch das ganze Leben vor sich. Ich werde nicht ruhen, bis seine Stimme wieder gehört wird.“
Bleiben Sie dran – neue Entwicklungen könnten schon bald Licht in dieses Dunkel bringen.