Neue Aktion von Greta Thunberg sorgt für Aufruhr!

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Zum dritten Jahrestag des Hamas-Angriffs wurde Berlin am Abend des 7. Oktober erneut zum Brennpunkt hitziger Proteste – mit Szenen, die selbst langjährige Beobachter nicht erwartet hatten.

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Ein Jahrestag zwischen Gedenken und Wut

Image: IMAGO / SOPA Images
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Die Hauptstadt erinnerte tagsüber an die Opfer von 2023: Am Bebelplatz entzündeten Trauernde Kerzen, nahe der Neuen Synagoge hielten Gemeinden Schweigeminuten, Politiker mahnten zur Wachsamkeit gegen Antisemitismus. Kaum war die Dämmerung hereingebrochen, wurden die stillen Zeremonien jedoch von lauten Sprechchören aus Kreuzberg übertönt.

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Am Oranienplatz formierte sich eine pro-palästinensische Demonstration mit mehreren Hundert Teilnehmenden. Transparentträger kündigten einen Zug bis zum Hermannplatz an, während Gegendemonstranten mit israelischen Fahnen Abstand hielten. Die Berliner Polizei begleitete das Aufgebot in voller Stärke – wohl ahnend, dass der Abend nicht friedlich enden würde.

Parolen, Polizei, Eskalation

Image: IMAGO / SOPA Images
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Schon auf den ersten Metern hallten „From the River to the Sea“ und „Yallah, yallah – Intifada“ durch die Straße. Mehrfach wurden verbotene Symbole gezeigt, Pyrotechnik gezündet und Pressevertreter bedrängt. Beobachter sprachen von einer Stimmung, die binnen Minuten von kämpferisch zu aggressiv kippte.

Als der Zug am Kottbusser Damm stoppte, griffen Einsatzkräfte gezielt in die Menge, zogen mutmaßliche Rädelsführer heraus und stellten Transparente sicher. Bis kurz vor 21 Uhr zählte die Polizei 18 Festnahmen wegen Angriffen auf Beamte und des Zeigens von Hamas-Emblemen. Schließlich löste die Versammlungsbehörde die Demo ganz auf – doch damit war der Abend noch nicht vorbei.

Ein prominenter Schatten im Menschenmeer

Image: IMAGO / SOPA Images
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Längst machten in den sozialen Netzwerken Schnappschüsse von einer zierlichen Gestalt mit Zöpfen die Runde. Unter den Demonstrierenden, hieß es, mische sich eine internationale Ikone der Jugendbewegung; verifizierte Meldungen fehlten zunächst, doch die Gerüchte reichten aus, um das Medieninteresse sprunghaft anzuheizen.

Teilnehmende, die den Protest verließen, berichteten von Selfie-Jägern und TV-Teams, die plötzlich auftauchten. „Wenn das stimmt, ändert das alles“, raunte ein Ordner und deutete auf die Kameras. Erst gegen 22 Uhr gab es die offizielle Bestätigung – und eine neue Welle der Empörung.

Warum **Greta Thunberg** diesmal im Fokus steht

Image: IMAGO / ABACAPRESS
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Tatsächlich marschierte Greta Thunberg im vorderen Block, flankiert von palästinensischen Fahnen und umringt von Aktivisten, die „Intifada Revolution“ skandierten. Die 23-Jährige schwieg zu den Parolen, hielt aber ein Schild mit der Aufschrift „Ceasefire Now“ in die Kameras. Kritiker werfen ihr vor, den Gedenktag an Israels Opfer für einseitige Botschaften zu instrumentalisieren; Befürworter sehen in ihrem Auftritt ein Zeichen für universelle Menschenrechte.

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Kurz vor Auflösung des Zuges verließ Thunberg den Schauplatz durch eine Seitenstraße, gab bislang kein Statement ab und löste damit erst recht ein internationales Echo aus. Ob und wie sie ihre Präsenz rechtfertigt, dürfte die Debatte über die Schnittmenge von Klima- und Menschenrechtsaktivismus in den kommenden Tagen weiter befeuern.

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