Neue Steuerabgabe kommt 2028 – Verbraucher zahlen viel mehr!

- Advertisement -

Das Finanzministerium ringt um jede Milliarde – doch ein Detail des neuen Sparpakets hält Berlin seit Tagen in Atem. Welche ganz alltägliche Sünde uns ab 2028 teurer kommt, verrät die Regierung bislang nur hinter verschlossenen Türen.

- Advertisement -

Ein Haushalt, der nach Antworten sucht

Image: IMAGO / Chris Emil Janßen
Image: IMAGO / Chris Emil Janßen

Die Lücke im Bundesetat für 2027 ist größer als gedacht, während gleichzeitig die gesetzlichen Krankenkassen Alarm schlagen. In den Ministerien kursieren dichte Papiere, die von „nachhaltigen Eigenmitteln“ sprechen – ein Signal, dass der Staat neue Einnahmequellen auftut.

- Advertisement -

Noch ist offiziell kaum mehr als ein Schlagwort öffentlich: Konsolidierung. Dahinter stecken aber bereits präzise Kalkulationen, die von mehreren Hundert Millionen Euro Mehreinnahmen pro Jahr ausgehen und das Defizit der GKV drücken sollen.

Zucker im Fadenkreuz der Sparpolitiker

Image: AI
Image: AI

Intern war monatelang von „Lenkungsabgabe“ die Rede. Gemeint ist nichts anderes als ein Aufpreis auf zuckergesüßte Getränke, den Fachleute seit Jahren fordern. Gesundheitsökonomen argumentieren: Weniger Süßgetränke bedeuten weniger Diabetes- und Herz-Kreislauf-Kosten – ein Doppelgewinn für die Staatskasse.

Doch politisch ist die Idee heikel. Während SPD und Bündnisgrüne schon länger Druck machen, schwankte die Union bis zuletzt. Erst diese Woche signalisierte CSU-Chef Markus Söder überraschend Zustimmung – und brachte damit die Diskussion endgültig auf die Zielgerade.

Was genau geplant ist – und wer tatsächlich zur Kasse gebeten wird

Image: AI
Image: AI

Nach aktuellem Stand soll die Abgabe zum 1. Januar 2028 starten. Vorgesehen ist ein Stufenmodell, das den Zuckergehalt pro 100 Milliliter besteuert: je süßer, desto teurer. Hersteller sollen die Abgabe abführen, dürfen sie aber an Handel und schließlich an die Kunden weiterreichen.

Das Finanzministerium rechnet mit rund 450 bis 500 Millionen Euro jährlich, die vollständig in den Gesundheitsfonds fließen. Ein Teil davon soll ab 2029 sogar zweckgebunden Präventionsprogramme finanzieren – ein Argument, das Kritiker in den eigenen Reihen besänftigen könnte.

Die spürbare Folge für Verbraucher kommt später – aber sie kommt

Image: AI
Image: AI

Bis 2027 bleibt es beim gewohnten Preis für Cola, Limo & Co. Erst wenn Supermärkte ihre Etiketten zum Jahreswechsel 2027/28 neu kalkulieren, dürfte der Aufschlag sichtbar werden. In ersten Simulationen liegt er bei etwa acht bis zehn Cent pro 0,33-Liter-Dose – nicht ruinös, aber klar bemerkbar.

- Advertisement -

Ob das Kaufverhalten sich tatsächlich ändert, bleibt abzuwarten. Sicher ist nur: Die Regierung hat ihr Einnahme-Instrument gefunden. Und wenn die Prognosen stimmen, zahlt ab 2028 jeder Schluck Süßgetränk auch ein kleines Stück der Gesundheitsreform – mit jedem Klimpern im Pfandautomaten.

- Advertisement -

Latest Posts