Presley Gerber: Neue Details kommen nach seinem Tod ans Licht!

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Ein weltbekannter Promi-Clan trauert, eine ganze Branche fragt sich, wie so etwas passieren konnte – und ein medizinischer Skandal droht, weitere Kreise zu ziehen.

Rätsel um eine verhängnisvolle Verschreibung

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Viele Kliniken in den USA setzen das Narkose- und Antidepressivum Ketamin inzwischen als „letzten Ausweg“ bei schweren psychischen Krisen ein. Doch Fachleute warnen seit Langem: Wegen seiner raschen, aber schwer kontrollierbaren Wirkung ist die Substanz besonders riskant für Menschen mit Suchtgeschichte.

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Genau ein solcher Fall beschäftigt derzeit Ermittlungsbehörden, Ärzteverbände und die Unterhaltungswelt gleichermaßen. Wenige Tage nach einem tragischen Todesfall verdichten sich Hinweise, dass eine renommierte Praxis ihrem prominenten Patienten das Mittel verordnet haben soll – obwohl sein Kampf gegen Abhängigkeit öffentlich bekannt war.

Der Schatten früherer Tragödien

Das Déjà-vu ist unübersehbar: Erst vor drei Jahren rückte der Tod des „Friends“-Stars Matthew Perry den laxen Umgang mit verschreibungspflichtigen Betäubungsmitteln in den Fokus. Auch damals tauchte Ketamin in den toxikologischen Berichten auf und löste eine heftige Debatte über Off-Label-Anwendungen aus.

Medizinethiker sprechen seither von einer „Grauzone mit Ankündigung“: Die Nachfrage nach schnellen Lösungen wachse, gleichzeitig fehle es an strengen Leitlinien. Wer psychisch labil sei, gerate leicht in einen Teufelskreis aus Hoffnung und Hochrisiko-Therapie – oft begleitet von erheblichem Druck aus dem persönlichen Umfeld, „endlich wieder zu funktionieren“.

Ermittlung gegen einen prominenten Mediziner

Laut Brancheninsidern hat die kalifornische Ärztekammer mittlerweile Vorermittlungen eingeleitet. Im Raum steht der Verdacht, dass ein bekannter Spezialist für „ketamingestützte Psychotherapie“ seine Verschreibungspflicht missbraucht haben könnte. Ein Durchsuchungsbeschluss soll klären, welche Mengen und in welchen Zeitabständen das Medikament ausgegeben wurde.

Parallel dazu prüfen Versicherer und Klinikbetreiber, ob interne Warnsysteme versagt haben. Besonders brisant: Der Patient hielt sich zum Zeitpunkt seines Todes in einer stationären Entzugseinrichtung auf – eigentlich ein Ort, an dem jede fremde Medikation streng kontrolliert wird. Ausgerechnet dort soll es jedoch zu wiederholten Injektionen gekommen sein.

Auflösung: Darum geht es wirklich

Image: IMAGO / ZUMA Press Wire
Image: IMAGO / ZUMA Press Wire

Jetzt ist klar, wer hinter den Schlagzeilen steht: Presley Gerber, 27, Model und Sohn von Cindy Crawford und Rande Gerber. Nach Informationen mehrerer US-Portale erhielt er in den Wochen vor seinem Tod regelmäßig Ketamin, angeblich verordnet von seinem vertrauten Arzt. Dem Mediziner sei bekannt gewesen, dass Presley ausgerechnet mit dieser Substanz schon früher gefährlich experimentiert hatte.

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Am 21. September wurde der junge Mann leblos in einer kalifornischen Reha-Klinik gefunden. Die genaue Todesursache bleibt offiziell offen, doch Ermittler werten Krankenakten, Rezeptlisten und Lieferprotokolle aus. Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, drohen dem Arzt nicht nur berufsrechtliche Konsequenzen, sondern auch strafrechtliche Schritte wegen fahrlässiger Tötung.

Was jetzt bekannt ist – und was offen bleibt

Image: IMAGO / MediaPunch
Image: IMAGO / MediaPunch

Die Familie hat sich bislang nur in einem kurzen Statement geäußert, bittet um Privatsphäre und kündigt ihre „volle Unterstützung“ für die Untersuchungen an. Brancheninsider berichten, dass Crawford und Gerber anwaltliche Hilfe eingeschaltet haben, um lückenlose Aufklärung zu erzwingen.

Viele Fragen sind indes unbeantwortet: Wer genehmigte die Medikamentengabe in der Klinik? Gab es Warnzeichen, die übersehen wurden? Und warum griff ein suchtkranker Patient auf genau die Droge zurück, die er eigentlich meiden wollte? Bis die medizinische Untersuchung abgeschlossen ist, bleibt nur Gewissheit über eines: Der Fall zeigt erneut, wie dünn die Linie zwischen Therapie und Gefahr sein kann – selbst unter ärztlicher Aufsicht.

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