Heute beginnt für Raucherinnen und Raucher ein Tag, der ihre Geldbörse spürbar leichter machen dürfte – doch noch ist vielen unklar, was genau sich ändert und warum.
Kostenexplosion im Alltag – warum gerade jetzt jeder Cent zählt

Die allgemeine Teuerung hat das Leben in den letzten Monaten merklich verteuert: Strom, Mieten, Lebensmittel – alles zieht an. Immer mehr Haushalte kalkulieren deshalb penibel, welche Ausgaben noch Platz im Monatsbudget haben.
Wer ahnt, dass ausgerechnet eine jahrzehntelange Gewohnheit in den kommenden Stunden zur unerwarteten Belastung wird? Weiter geht’s mit den bislang wenig bekannten Hintergründen einer Entscheidung, die das Finanzministerium stillschweigend vorbereitet hat.
Fiskus im Fokus – Steuern als stiller Preistreiber

Der Staat sucht nach zusätzlichen Einnahmequellen, um Haushaltslöcher zu stopfen und Gesundheitskosten zu kompensieren. Längst stehen sogenannte „Lastersteuern“ auf Alkohol und Tabak ganz oben auf der Liste, weil sie gesellschaftlich leichter zu argumentieren sind.
Doch welche versteckte Maßnahme tritt exakt heute in Kraft, die unmittelbar den Preis an der Trafik beeinflusst? Wer genau hinsieht, entdeckt die Antwort auf der nächsten Slide.
**Ab heute teurer: Tabaksteuer macht Zigaretten sofort um 10–40 Cent kostspieliger**

Mit 19. Januar 2026 greift eine neue Tabaksteuerstufe. Japan Tobacco International (JTI) hebt als erster Konzern die Preise an – Camel, Benson & Hedges, Sobranie, Winston, Meine Sorte und Smart Export verteuern sich sofort. Je nach Packung schlagen 10 bis 40 Cent zusätzlich zu Buche, was beim Jahressaldo deutlich spürbar wird.
Und das war erst der Auftakt: Welche Marken konkret wie stark betroffen sind und wie sich der Durchschnittspreis pro Packung jetzt verändert, folgt direkt im Anschluss.
Markencheck – so hart trifft es Camel, Winston & Co.

Ein Griff zum Automaten wird nun richtig teuer: Camel Blue, Yellow und Dark Blue klettern auf rund 7,40 €, Winston Blue L24 auf 7,40 €, Sobranie Gold auf 7,30 €. Selbst „Preisbrecher“ wie Smart Export liegen erstmals über sieben Euro. Wer zwei Packerl täglich raucht, zahlt künftig im Schnitt rund 20 € mehr pro Monat.
Doch damit nicht genug – die zweite Preiswelle rollt schon heran und trifft eine Kultmarke besonders empfindlich. Mehr dazu gleich.
Nächster Stichtag 2. Februar – **Philip Morris dreht weiter an der Preisschraube**

Nur gut zwei Wochen später zieht Branchenriese Philip Morris nach: Marlboro knackt die 7-Euro-Grenze, Varianten wie Marlboro Gold Soft steigen auf 6,80 €, Chesterfield klettert auf 6,40 €. Ursache bleibt die weitergereichte Steuererhöhung, doch der Konzern nutzt die Gelegenheit für einen eigenen Aufschlag.
Wie reagieren Trafikanten, Gesundheitsexperten und die Politik auf diese Preisrunde? Die Antworten auf der letzten Slide.
Reaktionen & Ausblick – was Raucher jetzt wissen müssen

Trafikanten rechnen mit kurzfristigen Hamsterkäufen, bevor die Regale neu ausgezeichnet werden. Suchtexperten erwarten, dass steigende Preise vor allem junge Gelegenheitsraucher zum Aufhören bewegen, während eingefleischte Konsumenten häufiger zu günstigeren Alternativen greifen könnten.
Politisch gilt die Tabaksteuer als „Low-Hanging Fruit“: weitere Anhebungen sind bereits in der Diskussion. Ob das Rauchen 2027 vielleicht sogar zweistellige Preise pro Packung erreicht, hängt von Umsatzrückgängen und Steuereinnahmen ab – die Debatte hat gerade erst begonnen.