Ein beschaulicher Waldsee wird am späten Mittwochnachmittag zum Schauplatz eines grausamen Fundes: Ein Spaziergänger entdeckt die leblose, schwer verletzte Leiche eines 14-Jährigen. Die Nachricht verbreitet sich wie ein Lauffeuer, erschüttert die Region und ruft sofort eine Mordkommission auf den Plan.
Fund am idyllischen Waldsee schockiert Dormagen

Der See im Dormagener Ortsteil Hackenbroich gilt als beliebtes Naherholungsgebiet. Was sonst Erholung verspricht, wurde am 29. Januar 2026 zur Kulisse eines mutmaßlichen Gewaltverbrechens, als der Spaziergänger den reglosen Körper im Uferbereich bemerkte.
Rettungskräfte konnten nur noch den Tod feststellen. Anhand sichtbarer Verletzungen schließt die Polizei umgehend auf ein Kapitalverbrechen – Details bleiben zunächst geheim.
Weiter geht es mit den ersten Schritten der Ermittler …
Mordkommission „Waldsee“ übernimmt die Spurensuche

Noch am Fundort bilden Kripo und Staatsanwaltschaft die Mordkommission „Waldsee“. Mehr als 20 Beamtinnen und Beamte riegeln die Umgebung ab, sichern Spuren und befragen erste Zeugen.
Die Ermittlerinnen sprechen von einer „ausgesprochen sensiblen Lage“ und halten Informationen knapp, um mögliche Täterkreise nicht zu warnen. Selbst die Art der Verletzungen bleibt vorerst ein wohlgehütetes Geheimnis.
Als Nächstes steht die entscheidende Obduktion an …
Obduktion soll die letzten Stunden des 14-Jährigen klären

Im Institut für Rechtsmedizin Düsseldorf beginnt am Donnerstagmorgen die Autopsie. Ziel ist es, Todeszeitpunkt, genaue Todesursache und mögliche Tatwerkzeuge zu rekonstruieren.
Gerichtsmediziner versprechen erste Ergebnisse binnen 24 Stunden. Für die Fahnder könnte schon ein einziges Fasernfragment oder eine DNA-Spur den Fall in eine neue Richtung lenken.
Wie die Spurensicherung bis tief in die Nacht verlief, lesen wir gleich …
Spurensicherung bis tief in die Nacht

Scheinwerferlicht erhellt den abgelegenen Uferbereich, während Spurenteams Schuhe, Kleidung und Bodenproben katalogisieren. Selbst ein mobiles 3-D-Scansystem kommt zum Einsatz, um jede Blattstellung virtuell festzuhalten.
Die Ermittler hoffen vor allem auf Abdruckspuren im weichen Uferboden. Ein einziger klarer Schuhabdruck könnte den Weg zum Täter weisen und erklärt das akribische Vorgehen bis nach Mitternacht.
Doch wer war der Junge, dessen Leben so brutal endete? Das enthüllen wir sofort …
Wer war der Junge aus Eritrea – das stille Leben des Opfers

Der 14-Jährige stammt aus Eritrea und lebte erst seit wenigen Monaten in einer kommunalen Unterkunft. Betreuer beschreiben ihn als schüchtern, höflich und vollkommen unauffällig.
Freunde berichten, er habe gern Fußball gespielt und von einer Ausbildung als Elektroniker geträumt. Nichts deutete auf eine Bedrohung hin – umso größer ist die Ratlosigkeit über das Motiv.
Jetzt rückt der Aufruf der Polizei in den Fokus …
Polizei bittet um Zeugen – Hinweise sollen die Tat aufklären

Die Mordkommission wendet sich eindringlich an die Öffentlichkeit: Wer am 29. Januar zwischen 15 und 18 Uhr rund um den Waldsee verdächtige Beobachtungen gemacht oder Aufnahmen von Dashcams und Sportkameras besitzt, soll sich melden.
Für Hinweise, die zur Aufklärung führen, wurde eine Belohnung von 10 000 Euro ausgesetzt. Erst wenn Zeugen sprechen oder Spuren anschlagen, wird sich zeigen, welches dunkle Geheimnis hinter dem Tod des 14-Jährigen steckt – und wer sich dafür verantworten muss.