Schock in der Schweiz: Fünf Verletzte bei Zugentgleisung – Was wirklich geschah

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Am frühen Montag hat eine Lawine einen Regionalzug der aus den Gleisen gerissen – fünf Menschen wurden verletzt, die Ermittlungen laufen auf Hochtouren.

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Lawine trifft Bahnlinie – der Zug entgleist im Morgengrauen

Image: AI
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Kurz nach 7 Uhr donnern Schneemassen von den Steilhängen oberhalb der Lötschberg-Strecke hinunter, blockieren die Gleise zwischen Goppenstein und Hohtenn. Sekunden später springt der RegioExpress beim Austritt aus der „Stockgalerie“ aus den Schienen – 29 Personen sitzen zu diesem Zeitpunkt im Zug.

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Die Kantonspolizei Wallis bestätigt rasch erste Verletzte, hält sich jedoch mit Details zurück. Aus dem Tunnel dringt Rauch, Metall knirscht, doch die Fahrgäste bleiben bemerkenswert gefasst.

Weiter geht es mit der Suche nach den möglichen Ursachen …

Spurensuche im Schnee: War die Lawine wirklich schuld?

Image: AI
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Geologen und Unfallermittler rücken an, begutachten die frische Abbruchkante oberhalb der Trasse. Laut ersten Messungen löste sich das Schneebrett nur Minuten vor der Durchfahrt – genug Zeit, um die Strecke unbemerkt zu blockieren.

Dennoch schließen die Experten technische Defekte nicht aus; die BLS AG übergibt Fahrdaten-Recorder und Wartungsprotokolle an die Staatsanwaltschaft.

Gleich erfahren wir, was sich im Tunnel während der Entgleisung abspielte …

Die Stockgalerie wird zur Falle – Minuten der Angst im Dunkeln

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Im Halbdunkel des Schutzbauwerks werden Waggons verrissen, Koffer fliegen, Menschen stürzen. Ein Fahrgast berichtet, er habe „einen lauten Schlag und sofort Funkenschlag an der Decke“ gesehen, bevor alles still wurde.

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Erst als das Zugpersonal die Notbeleuchtung aktiviert, zeigen sich die Schäden: zwei Wagen stehen schief, einer ist auf das Nachbargleis gerutscht.

Nun rücken die Retter an und liefern eine beispiellose Teamleistung …

Helikopter, Ambulanzen, Lösch- und Rettungszüge im Großeinsatz

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Binnen 20 Minuten landen zwei Rega-Helis auf provisorischen Schneeplattformen, acht Bergretter seilen sich ab. Gleichzeitig rollen zwei Lösch- und Rettungszüge von BLS und SBB in die Nähe des Tunnels, während Feuerwehrleute aus Visp und Gampel Schlauchleitungen legen – falls Funken einen Brand entfachen.

Insgesamt 70 Einsatzkräfte schaffen binnen einer Stunde einen sicheren Evakuierungsweg; nur eine Frau muss per Helikopter ins Spital Sitten geflogen werden, vier weitere Verletzte kommen mit leichten Blessuren davon.

Wer sind diese Passagiere – und wie knapp kamen sie davon? Das verrät die nächste Folie …

„Wir hatten unglaubliches Glück“ – Stimmen der Betroffenen

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Ein Pendler erzählt, er habe täglich denselben Zug genommen: „Heute hat mich der Sitzgurt gerettet.“ Eine Familie aus Basel, auf dem Weg in die Winterferien, kann nach kurzer Behandlung weiterreisen – ihr Gepäck bleibt jedoch im entgleisten Waggon zurück.

Besonderes Lob gilt dem Lokführer, der laut Polizei „in letzter Sekunde“ eine Notbremsung eingeleitet und damit Schlimmeres verhindert haben soll.

Doch die Reisebeschränkungen für Tausende Bahnpendler beginnen erst jetzt …

Stillstand auf der Lötschberg-Achse – Strecke bleibt vorerst gesperrt

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Schwere Geräte räumen Schneemassen und verbogene Schienen; Fachleute sprechen von „mehrtägiger“ Sperrung. Ein Ersatzbus pendelt zwischen Goppenstein und Gampel, während die SBB Langstreckenzüge großräumig über den Simplon umleitet.

Die Staatsanwaltschaft eröffnet ein Verfahren gegen Unbekannt wegen Gefährdung der öffentlichen Sicherheit – schon morgen sollen Drohnenaufnahmen und Geländescans die Chronologie des Unglücks weiter aufhellen.

Welche Lehren ziehen Bahn und Behörden aus diesem Vorfall? Das klären wir im Abschluss …

Nach dem Schock: Was sich künftig ändern soll

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BLS-Chef Daniel Schafer kündigt eine umgehende Überprüfung aller Lawinenschutzgalerien entlang der Strecke an; mobile Radar-Scanner sollen Schneebewegungen künftig in Echtzeit melden. Zudem wollen Bund und Kanton die Alarmketten zwischen Bahn und Lawinenwarndienst verschlanken.

Für die Opfer plant die BLS eine unbürokratische Entschädigung, während Versicherer bereits Schadenssummen im zweistelligen Millionenbereich schätzen. Klar ist: Die Kombination aus Naturgewalt und Infrastrukturrisiko bleibt eine Gefahr – doch aus diesem Morgen in Wallis sollen neue Sicherheitsstandards erwachsen.

Und damit endet unsere Bilder-Chronik dieses dramatischen Unglücks.

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