Ein Schultag kippte offenbar binnen Augenblicken in eine bedrohliche Lage: Ein Mann soll mit einem Schwert auf dem Gelände aufgetaucht sein, ehe die Polizei einschritt und den Angreifer ins Bein schoss.
Alarm an der Schule
Polisens insatsstyrka rycker ut till en skola i Fagersta efter larm om en beväpnad person. En person med svärd ska ha tagit sig in på Brinellskolan och skadat flera med ett svärd, enligt Fagersta kommun. https://t.co/01cQr7kWBu pic.twitter.com/S6f5ki8rZc
— Bulletin (@Bulletin_Nu) August 21, 2026
Schock in Schweden: An einer Schule in Fagersta sind am Freitagnachmittag mehrere Menschen bei einem Angriff verletzt worden. Nach Angaben der Gemeinde soll eine mit einem Schwert bewaffnete Person in die Brinellskolan eingedrungen sein.
Kurz nach 14 Uhr ging der Alarm bei der Polizei ein. Die Einsatzkräfte rückten daraufhin mit einem Großaufgebot zu der Schule aus.
Nach ersten Angaben wurde die bewaffnete Person von der Polizei festgenommen. Wie die schwedischen Zeitungen „Expressen“ und „Aftonbladet“ berichten, soll die Polizei dabei auch von der Schusswaffe Gebrauch gemacht haben.
Demnach wurde die mutmaßlich angreifende Person am Bein getroffen.
„Aftonbladet“ berichtete zudem von mindestens zwei Verletzten. Die genauen Hintergründe des Angriffs waren zunächst jedoch noch unklar.
Die Polizei stufte den Einsatz als besondere Lage ein und begann damit, das Schulgebäude zu durchsuchen.
Auch eine Spezialeinheit soll nach Angaben von „Aftonbladet“ vor Ort gewesen sein.
Schulen abgeriegelt – Krisenhilfe angekündigt

Während die Einsatzkräfte die Brinellskolan durchsuchten, wurden weitere Einrichtungen in Fagersta vorsorglich abgeriegelt.
Die Gemeinde forderte Schülerinnen und Schüler auf, in den Gebäuden zu bleiben. Auch mehrere andere Schulen und Einrichtungen der Stadt waren von den Sicherheitsmaßnahmen betroffen.
Nach Einschätzung der Polizei bestand zu diesem Zeitpunkt keine unmittelbare Gefahr mehr für die Öffentlichkeit.
Polizeisprecher Pelle Vamstad bestätigte gegenüber „Expressen“ zunächst lediglich den laufenden Einsatz: „Ich kann lediglich bestätigen, dass bei uns vor Ort ein Einsatz läuft“.
Die Behörden arbeiteten anschließend daran, die Situation vollständig unter Kontrolle zu bringen und den genauen Ablauf des Geschehens zu klären.
Auch die schwedische Regierung reagierte auf den Angriff. Justizminister Gunnar Strömmer erklärte gegenüber „Expressen“, er sei über die Berichte zu einem schweren Ereignis informiert worden.
Die Polizei arbeite mit hoher Intensität an dem Einsatz. Die Regierung stehe zudem in engem Kontakt mit den Sicherheitsbehörden und beobachte die weitere Entwicklung fortlaufend.
Für die Betroffenen und ihre Angehörigen kündigte die Gemeinde Krisenhilfe an. Nach dem Angriff sollte damit insbesondere Schülerinnen, Schülern und Mitarbeitern der betroffenen Einrichtungen Unterstützung angeboten werden.
Die Ermittlungen zu dem Angriff laufen. Welche Motive hinter der Tat stehen und wie genau es zu den Verletzungen kam, ist bislang noch nicht bekannt.