Selenskyj stellt USA klaren Machtkurs: Kurz vor der Friedensplan-Antwort macht er unmissverständlich deutlich: Keine Gebietsabgabe – niemals!

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Die Friedenssuche für die Ukraine zieht sich in die Länge – und Präsident Wolodymyr Selenskyj macht unmissverständlich klar: Eine Abtretung von ukrainischem Territorium steht nicht zur Debatte. Doch warum spitzt sich der Streit ausgerechnet jetzt zu, und was verrät die neue Dynamik zwischen Kiew, Washington und Moskau über die Aussichten auf ein Ende des Krieges?

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Friedensplan unter Hochdruck: Selenskyj stellt rote Linien klar

Image: IMAGO / UPI Photo
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Der internationale Druck steigt: Die Gespräche über einen möglichen Friedensplan für die Ukraine laufen derzeit auf höchster Ebene – zwischen Washington, Moskau und Kiew. Einer der härtesten Streitpunkte bleibt die Frage, ob die Ukraine im Rahmen einer Einigung Gebiete an Russland abtreten soll.

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Während US-Seite und Vermittler laut Insidern zu Kompromissen drängen, konterte Präsident Wolodymyr Selenskyj am Montag mit einer unmissverständlichen Botschaft: Keine territorialen Zugeständnisse. „Moskau bestehe darauf, ‚dass wir Gebiete abtreten, aber wir wollen nichts abtreten, und darum kämpfen wir‘“, betonte er gegenüber Journalisten. Zuvor hatte er sich in London mit Kanzler Friedrich Merz (70), Frankreichs Präsident Emmanuel Macron (47) und Großbritanniens Premier Keir Starmer (63) abgestimmt.

Wie deutlich fiel seine Absage an US-Druck tatsächlich aus? Weiter auf Seite 2.

Selenskyj: „Keine rechtliche oder moralische Grundlage“ für Gebietsabgaben

Image:  IMAGO / dts Nachrichtenagentur
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Laut Washington Post machte Selenskyj hinter verschlossenen Türen klar: Die Ukraine werde weder zur Beschleunigung der Friedensgespräche noch zur Befriedigung amerikanischer Erwartungen Land in der Donbass-Region aufgeben.

Er betonte, es existiere weder eine rechtliche noch eine moralische Basis, um Territorium abzutreten. Zwar versuchten die USA, einen „Kompromiss“ zu finden, doch räumte Selenskyj ein, dass es weiterhin „schwierige Probleme“ gebe.

Doch gerade jetzt sorgt eine Verwirrung um die Verhandlungsabläufe für zusätzliche Spannungen. Weiter auf Seite 3.

Chaos in den Abstimmungen: Trump unzufrieden, US-Seite irritiert

Image: IMAGO / ABACAPRESS
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Vertreter der USA, Russlands und der Ukraine hatten sich vergangene Woche in Miami und Moskau getroffen – teils persönlich, teils telefonisch. Doch offenbar lief die Abstimmung alles andere als reibungslos. Laut Kreisberichten zeigte sich Donald Trump frustriert über die Uneinigkeit.

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Am Samstag telefonierte Selenskyj fast zwei Stunden mit US-Sondergesandtem Steve Witkoff (68) und Berater Jared Kushner (44). Diese hatten zuvor drei Tage hintereinander in Florida mit ukrainischen Delegierten verhandelt. Selenskyj erklärte in dem Gespräch jedoch, er habe den US-Vorschlag erst eine Stunde zuvor erhalten und noch nicht gelesen – was US-Beamte als „rätselhaft“ bezeichneten, denn die überarbeitete Fassung sei bereits am Vortag übermittelt worden.

Und Trump reagierte sofort öffentlich. Weiter auf Seite 4.

Trump kritisiert Selenskyj – und neue Vorwürfe aus Kiew

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Bei einer Veranstaltung in Washington zeigte sich Trump „etwas enttäuscht von Selenskyj“, weil dieser die neue Version des Friedensplans angeblich nicht gelesen habe.

Parallel dazu äußerte ein ukrainischer Beamter gegenüber Axios schwere Bedenken: „Es wirkte so, als versuchten die USA uns auf unterschiedliche Weise den russischen Wunsch nach der Annexion des gesamten Donbass zu verkaufen und als wollten die Amerikaner, dass Selenskyj dem in dem Telefonat vollumfänglich zustimmt.“

Die Spannungen zwischen Washington und Kiew scheinen damit größer als bislang öffentlich sichtbar.

Wie reagiert die Ukraine auf den Druck? Weiter auf Seite 5.

Ukraine überarbeitet Friedensplan – 20 Punkte statt 28

Image: AI
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Selenskyj kündigte an, dass eine überarbeitete Fassung des US-Friedensplans bis Dienstag (9. Dezember) an Washington geschickt werde. Die ukrainische Version sei von 28 auf 20 Punkte reduziert worden – „die offen Ukraine-feindlichen Positionen wurden herausgenommen“, erklärte er.

Neben territorialen Fragen gehe es nun vor allem um langfristige Sicherheitsgarantien. Selenskyj stellte klar, dass er „bis heute keine Antwort auf die Frage bekommen“ habe, wie genau westliche Partner reagieren würden, sollte Russland erneut angreifen.

Ein Durchbruch? Laut Insidern eher unwahrscheinlich. Weiter auf Seite 6.

Nach Putin-Treffen in Moskau: Misstrauen wächst – Selenskyj tourt weiter

Image: AI
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Nach Informationen von Axios verschlechterte sich das US-Angebot aus Sicht Kiews deutlich – offenbar nach einem fünfstündigen Treffen von Witkoff und Kushner mit Wladimir Putin am 2. Dezember. In Kiew wächst seither das Misstrauen, ob Washington bei den Verhandlungen zu kompromissbereit gegenüber Russland agiert.

Am Montagabend traf Selenskyj in Brüssel die Führungsspitzen von EU und NATO. Er bezeichnete das Treffen als „gut und produktiv“. Als nächstes führt ihn seine diplomatische Reise nach Rom – auf der Suche nach Unterstützung und klaren Garantien.

Ein Friedensplan rückt näher – aber der Weg dorthin bleibt explosiver denn je.

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