Spritpreise schießen in die Höhe: Für Millionen Autofahrer wird es teurer – wie man jetzt trotzdem Geld spart

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Die Zapfsäule wird zum Schockmoment des Tages – doch wer die richtigen Kniffe kennt, kann selbst im teuersten Tankjahr seit Aufzeichnung noch Geld retten.

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Zapfsäule im Ausnahmezustand

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Deutschlands Tankstellen melden am 5. März einen Durchschnittspreis von 1,839 € für Super E10 und über 2,00 € für Diesel – Werte, die zuletzt 2023 erreicht wurden. Millionen Autofahrer müssen für eine 50-Liter-Füllung nun gut fünf Euro mehr als vor einer Woche bezahlen.

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Die rasche Verteuerung trifft vor allem Pendler: Wer täglich 40 Kilometer fährt, zahlt allein im März rund 18 € extra. Entsprechend lang sind die Gesichter an den Zapfsäulen – und die Suche nach Auswegen hat begonnen.

Lassen Sie uns jetzt klären, welche Kräfte den Preis so in die Höhe treiben.

Krieg, Klima, Kartell – drei Preistreiber

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Der Krieg im Iran blockiert Teile der Straße von Hormus; der Brent-Ölpreis schoss auf 108 US-$/Barrel, Raffinerien reichen die höheren Einkaufskosten sofort an Autofahrer weiter.

Parallel kletterte zum 1. Januar der CO₂-Preis auf 55 € pro Tonne, was den Liter Benzin laut ADAC um bis zu 3,2 Cent verteuert. Verbraucherschützer vermuten zudem steigende Gewinnmargen bei einigen Mineralölkonzernen.

Doch wie reagiert die Politik auf den wachsenden Druck der Pendler?

Politik unter Druck – doch eine Bremse bleibt aus

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Trotz Petitionen großer Automobilclubs lehnt Wirtschaftsministerin Katherina Reiche eine Neuauflage der „Spritpreisbremse 2022“ ab. Stattdessen kündigt sie verschärfte Kartellrechtsprüfungen an.

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Die Opposition fordert Entlastungspakete, während der ADAC warnt, dass anhaltend hohe Preise den ländlichen Raum „wirtschaftlich abhängen“ könnten. Eine schnelle Steuer­senkung zeichnet sich jedoch nicht ab.

Wenn schon keine Hilfe aus Berlin kommt, wird clevere Eigeninitiative umso wichtiger.

Timing schlägt Tonne – günstig tanken trotz Rekordpreis

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Eine ADAC-Analyse zeigt: Zwischen 17 und 22 Uhr fällt der Preis im Schnitt um bis zu 12 Cent pro Liter gegenüber dem Morgenhoch. Frühaufsteher zahlen also drauf.

Auch regional lohnt der Blick: Das Saarland ist aktuell 6 Cent günstiger als Bayern, Land­straßen­stationen unterbieten Autobahn­anlagen um bis zu 20 Cent. Planung und kurze Umwege sparen so schnell zehn Euro pro Tankfüllung.

Doch ohne digitale Helfer bleibt man im Preisdschungel leicht stecken.

Apps, Algorithmen und Auslandstrick

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Apps wie Clever Tanken oder Mehr-Tanken liefern Live-Preise, Push-Alarm bei Preisrutsch und sogar Prognosen. Wer das Widget prominent auf dem Homescreen platziert, erkennt Sparmöglichkeiten im Minutentakt.

Grenznah lohnt der Blick über die Landesgrenze: In Luxemburg oder Österreich tankt man derzeit bis zu 23 Cent günstiger – allerdings nur legal mit leerem Reservekanister und korrekten Zoll­belegen.

Digitale Tools sind stark – doch der größte Hebel sitzt immer noch unterm Gaspedal.

Sparmodus im Fahrersitz – Technik zahlt sich aus

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Vorausschauendes Fahren, sanftes Beschleunigen und korrekt aufgepumpte Reifen senken den Verbrauch um bis zu 30 %, rechnet der ADAC vor. Moderne Mild-Hybrid-Modelle holen im Stadtverkehr weitere zwei Liter heraus.

Nicht zu unterschätzen: Die Pendler­pauschale von 38 Cent/km holt einen Teil der Mehrkosten via Steuererklärung zurück; wer Fahrten bündelt, per Ride-Sharing teilt oder auf ÖPNV umsteigt, kann den Preisschock sogar mehr als ausgleichen.

Mehr Spartaktiken, tagesaktuelle Preisalarme und eine interaktive Kosten­rechnung finden Sie ab morgen früh in unserem ständig aktualisierten Sparticker.

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