Der Winter zeigt sich von seiner heimtückischsten Seite: Tief Gunda hüllt große Teile Deutschlands am 12. Januar 2026 in gefährliches Glatteis, legt Verkehrsadern lahm und zwingt Behörden zu drastischen Maßnahmen.
Alarmstufe Rot – Der Morgen des Wetter-Schocks

Noch vor Sonnenaufgang ziehen erste Regenbänder über den gefrorenen Boden, verwandeln Straßen in spiegelglatte Rutschbahnen und lösen beim Deutschen Wetterdienst die zweithöchste Unwetterwarnstufe aus. Gunda knüpft damit nahtlos an das Wochenende mit Orkantief „Elli“ an, nur dass diesmal nicht Sturmböen, sondern eiskalter Regen das Land im Griff hat.
Während Meteorologen um 6 Uhr die rote Karte heben, künden Sirenenmeldungen von Auffahrunfällen im Sauerland und im Hunsrück. Die Frage, wie schlimm es tatsächlich werden wird, bleibt jedoch noch unbeantwortet – und führt uns zum nächsten Brennpunkt des Tages.
Chaos auf Straße und Schiene

Auf der A4, A45 und zahlreichen Landstraßen stauen sich Lkw-Kolonnen; Polizei sperrt Gefällestrecken, Autofahrer stranden auf Rastplätzen. Die Deutsche Bahn kapituliert zwischen Hamburg und Hannover gleich ganz und streicht Regionalverbindungen, Notfallbusse rutschen hilflos hinterher.
Trotz Streusalz und Split ist an Tempo 30 kaum zu denken. Bahnsprecher sprechen von „rollender Stunde Null“, während Pendler verzweifelt nach Alternativen suchen. Doch was passiert, wenn man den Asphalt verlässt und sich gen Himmel wendet?
Gunda am Himmel – Flughäfen im Ausnahmezustand

Am Frankfurter Flughafen fallen 98 Flüge aus, Crews warten im Standby, Enteisungsfahrzeuge kurven unablässig über Rollbahnen. Auch München, Düsseldorf und Hamburg melden „massive Abfertigungsstörungen“. Passagiere übernachten auf Feldbetten, weil Verbindungen in Reihe gecancelt werden.
Frachtmaschinen weichen nach Luxemburg oder Zürich aus, wodurch Lieferketten wanken. Doch während sich Reisende fragen, wann sie endlich abheben, stehen Eltern in NRW vor ganz anderen Herausforderungen.
Schulfrei landesweit – Unterricht nur noch online

Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Hessen und Teile Bayerns schließen flächendeckend Schulen. Bildungsministerien aktivieren digitale Klassenzimmer, Kinder verfolgen Mathe-Stunden im Pyjama, während draußen der Eispanzer wächst.
Lehrer schicken Aufgaben via Cloud, doch viele Haushalte kämpfen mit Stromausfällen durch vereiste Leitungen. Immer mehr besorgte Berliner fragen sich: „Wann schlägt Gunda hier zu?“ Die Antwort rückt mit jeder Stunde näher.
Countdown für den Osten – 20 Uhr erreicht die Eisfront Berlin

Meteorologen prognostizieren: Gegen 21 Uhr trifft der Glatteis-Streifen Hauptstadt und Umland. Einsatzkräfte salzen präventiv Brücken, BVG rüstet Busse mit Sand an Bord aus. Die Feuerwehr verlegt zusätzliche Rettungswagen an Berlins Stadtautobahn A100.
Gleichzeitig entspannen sich die Werte im Westen – dort klettern die Thermometer bereits auf vier Grad. Doch bevor man Entwarnung gibt, bleibt eine letzte, entscheidende Frage offen.
Kaltstart oder Frühling? – Der Blick auf die nächsten Tage

Prognosen deuten auf außergewöhnlich milde 14 °C im Rheinland bis Donnerstag, während im Osten nur knappe Plusgrade winken. Experten warnen jedoch vor einer neuen Kältewelle ab Sonntag – mit Minus 10 °C und möglichem Eis-Comeback.
Ob Tief Gunda lediglich das Vorspiel zu einem noch härteren Winterschlag ist, entscheidet sich erst am Wochenende. Bis dahin heißt es: wachsam bleiben – denn die Antwort könnte frostiger ausfallen, als uns lieb ist.
–– Lass uns jetzt zum großen Wetter-Finale blicken, bei dem sich entscheidet, ob der Winter wirklich aufgibt oder nur Anlauf nimmt.