Tödliches Unglück auf Autobahn: Transporter gerät außer Kontrolle – wichtige Strecke komplett gesperrt

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Ein technischer Halt auf dem Standstreifen, ein kurzer Moment außerhalb des Fahrzeugs – und dann nimmt alles eine tödliche Wendung.

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Ein Halt mit schlimmen Folgen

Image: AI
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Ein schwerer Unfall hat am Mittwochabend für eine komplette Sperrung der A28 in Richtung Oldenburg gesorgt. Gegen 19.15 Uhr kam es zwischen den Anschlussstellen Groß Mackenstedt und Delmenhorst-Adelheide zu einem folgenschweren Zusammenstoß.

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Auch am Donnerstagmorgen war die Autobahn an der Unfallstelle noch nicht wieder freigegeben. Für zahlreiche Autofahrer bedeutete das erhebliche Verzögerungen auf der wichtigen Strecke.

Nach Angaben des ADAC hatte sich der Verkehr gegen 8.10 Uhr bereits auf rund fünf Kilometern gestaut. Autofahrer mussten mit etwa 40 Minuten zusätzlicher Fahrzeit rechnen.

Der Unfall hatte sich offenbar aus einer zunächst alltäglichen Pannensituation entwickelt. Ein Lastwagen war kurz zuvor auf dem Standstreifen liegen geblieben. Der 66-jährige Fahrer stieg aus seinem Fahrzeug aus.

Wenig später kam es zu dem folgenschweren Ereignis.

Autotransporter gerät außer Kontrolle

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Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei verlor ein 45-jähriger Fahrer eines Autotransporters die Kontrolle über sein Fahrzeug.

Der Transporter kam nach rechts von der Fahrbahn ab und geriet dabei genau in den Bereich, in dem der zuvor liegen gebliebene Lastwagen stand.

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Die Folgen waren verheerend: Der Tieflader prallte gegen den stehenden Lkw und riss dessen linke Seite auf. Dabei wurde der 66-jährige Fahrer erfasst.

Für den Mann kam jede Hilfe zu spät. Die Rettungskräfte konnten nach dem Unfall nur noch seinen Tod feststellen.

Der 45-jährige Fahrer des Autotransporters wurde zunächst mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Dort wurde er untersucht.

Nach der medizinischen Untersuchung stand allerdings fest: Er war offenbar unverletzt geblieben.

Für ihn hat der Unfall dennoch schwerwiegende Konsequenzen. Die Polizei hat Ermittlungen gegen den Fahrer aufgenommen.

Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Tötung

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Nach dem tödlichen Zusammenstoß geht die Polizei nun der Frage nach, wie genau es zu dem Unfall kommen konnte.

Gegen den 45-jährigen Fahrer des Autotransporters wird wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung ermittelt. Wie es zu dem Kontrollverlust kam und welche Faktoren dabei eine Rolle spielten, soll die Untersuchung des Unfallortes klären.

Dafür wurde die Unfallstelle genau vermessen. Die Einsatzkräfte dokumentierten die Situation und setzten dabei auch eine Drohne ein.

So sollen aus der Luft zusätzliche Bilder entstehen, die bei der Rekonstruktion des Unfallhergangs helfen können.

Während die Ermittler ihre Arbeit aufnahmen, mussten sich die Einsatzkräfte gleichzeitig um die Folgen des Unfalls kümmern.

Denn die beiden beschädigten Fahrzeuge blockierten weiterhin den Autobahnabschnitt. Auch die Reinigung der Fahrbahn erwies sich als aufwendig.

In der Nacht kam deshalb zusätzliche Unterstützung zum Einsatz.

THW muss die Unfallstelle ausleuchten

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Um die Arbeiten an der Unfallstelle auch während der Nacht fortsetzen zu können, wurde das Technische Hilfswerk hinzugezogen.

Das THW leuchtete den betroffenen Autobahnabschnitt aus. Dadurch konnten die Einsatzkräfte auch bei Dunkelheit weiterarbeiten und die Unfallstelle sichern.

Parallel dazu liefen die Untersuchungen zur Rekonstruktion des Geschehens weiter. Die Polizei hatte die Unfallstelle zuvor ausgemessen und mithilfe einer Drohne fotografisch dokumentiert.

Für die Autofahrer war die Situation derweil weiterhin problematisch.

Die beiden Unfallfahrzeuge mussten zunächst geborgen werden. Erst danach konnte mit der aufwendigen Reinigung der Fahrbahn begonnen werden.

Am Donnerstagmorgen waren beide Fahrzeuge schließlich geborgen.

Doch damit war die Sperrung noch nicht beendet.

Denn auf der A28 mussten weiterhin umfangreiche Arbeiten durchgeführt werden, bevor der Verkehr wieder über den betroffenen Abschnitt rollen konnte.

Fünf Kilometer Stau am Morgen

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Obwohl der Unfall bereits am Vorabend passiert war, waren die Auswirkungen am Donnerstagmorgen noch deutlich zu spüren.

Zwischen Groß Mackenstedt und Delmenhorst-Adelheide bildete sich in Richtung Oldenburg ein kilometerlanger Rückstau. Gegen 8.10 Uhr erreichte dieser nach Angaben des ADAC eine Länge von rund fünf Kilometern.

Für die Autofahrer bedeutete das einen Zeitverlust von ungefähr 40 Minuten.

Grund dafür war die weiterhin vollständige Sperrung des Autobahnabschnitts an der Unfallstelle. Die Aufräumarbeiten und die Reinigung der Fahrbahn waren noch nicht abgeschlossen.

Damit zeigte sich erneut, wie lange die Folgen eines schweren Unfalls auf einer viel befahrenen Autobahn anhalten können.

Während der Verkehr nur langsam an der Sperrung vorbeikam beziehungsweise sich zurückstaute, konzentrierten sich die Einsatzkräfte auf die letzten Arbeiten.

Der tödliche Unfall war damit auch Stunden später noch nicht vollständig abgearbeitet.

Autobahn bleibt zunächst dicht

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Am Donnerstagmorgen waren die beiden beteiligten Fahrzeuge inzwischen geborgen. Die Arbeiten an der Unfallstelle dauerten jedoch weiter an.

Vor allem die Reinigung der Fahrbahn verhinderte zunächst eine vollständige Freigabe. Deshalb blieben weiterhin alle Spuren der A28 im Bereich der Unfallstelle gesperrt.

Für die Autofahrer auf dem Weg Richtung Oldenburg bedeutete das weiterhin Geduld und erhebliche Verzögerungen.

Gleichzeitig laufen die polizeilichen Ermittlungen weiter. Mithilfe der Vermessung der Unfallstelle und der Drohnenaufnahmen soll der genaue Ablauf des tödlichen Zusammenstoßes rekonstruiert werden.

Fest steht bislang: Ein 66-jähriger Lkw-Fahrer hatte sein Fahrzeug nach einer Panne auf dem Standstreifen verlassen. Anschließend geriet ein 45-jähriger Fahrer eines Autotransporters von der Fahrbahn ab und erfasste den Mann.

Der 66-Jährige starb noch an der Unfallstelle.

Gegen den Fahrer des Autotransporters wird nun wegen fahrlässiger Tötung ermittelt. Der 45-Jährige selbst blieb nach der Untersuchung im Krankenhaus offenbar unverletzt.

Die A28 war am Donnerstagmorgen wegen der Unfallfolgen weiterhin gesperrt – und sorgte damit noch Stunden nach dem tödlichen Zusammenstoß für einen kilometerlangen Stau.

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