Umstrittener Politiker sorgt erneut für Aufsehen: Namibia-Hitler kündigt überraschendes Comeback an

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Ein ungewöhnlicher Name, eine bekannte Figur – und schon wieder Wahlfieber in Ompundja: Der namibische Regional­politiker Adolf Hitler Uunona stellt sich am 26. November 2025 erneut den Wählerinnen und Wählern.

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„Adolf Hitler“ will wieder an die Macht: Namibias umstrittenster Politiker tritt erneut an

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Sein Name sorgt weltweit für ungläubiges Kopfschütteln – doch Adolf Hitler Uunona, Landrat im Norden Namibias, stellt sich erneut der Wahl.

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Der Politiker, der 2020 durch ein BILD-Interview international bekannt wurde, will am 26. November wieder das Amt in Ompundja übernehmen. Trotz Kritik, trotz Spott – und trotz wachsendem Frust in seiner Region. Erwartet wird dennoch ein Sieg.

Der „Namibia-Hitler“: Seit 20 Jahren im Amt – und jetzt unter Druck

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Seit 2004 regiert Uunona die ländliche Region im Norden des Landes. Seine letzte Wahl gewann er mit 84,88 Prozent, doch diesmal ist der Druck größer denn je:

Viele Bürger klagen über Stillstand, fehlende Entwicklung, zerfallende Infrastruktur.

Ein Anwohner wetterte in der Zeitung Namibian:

„Wir bezahlen ihn nicht dafür, dass er Karten spielt!“

Großprojekt jahrelang festgefahren – nun kommt es kurz vor der Wahl plötzlich in Gang

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Besonders ein Symbolprojekt haftete Uunona an:

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Eine Teerstraße, die Oshakati mit Ompundja verbinden sollte – jahrelang verschleppt, unfinanzierbar, politisch heikel.

Der Landrat musste sich sogar vor dem Finanzministerium rechtfertigen, Workshops besuchen, Berichte nachliefern.

Und jetzt?

Wenige Wochen vor der Wahl der plötzliche Durchbruch:

12 Kilometer der Strecke werden für rund 1,5 Millionen Euro gebaut.

Den Spatenstich inszenierte Uunona öffentlichkeitswirksam – Schulter an Schulter mit seinen Parteikollegen.

Sein Name: Weltberühmt und schwer zu tragen – doch ändern will er ihn nicht

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Uunona wurde nach eigenen Angaben von seinem Vater so benannt. „Er wusste wohl nicht, wofür Adolf Hitler stand“, sagte er im BILD-Interview 2020.

In Reden lässt er den zweiten Vornamen weg – auf Wahlzetteln und offiziellen Dokumenten steht „Adolf Hitler“ jedoch ausgeschrieben.

Er betont immer wieder:

„Ich bin nicht wie er!“

Er habe nichts mit NS-Verbrechen zu tun.

Interne Spötteleien gibt es trotzdem – selbst Parteifreunde scherzen über den heiklen Namen.

Kampagne im Selbstinszenierungs-Stil: „Unter meiner Führung geht es voran“

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In einem neuen Wahlvideo präsentiert sich Uunona als Macher:

Am Schreibtisch sitzend erklärt er, Ompundja sei einst nur Weideland gewesen – heute gebe es Fortschritt, soziale Verbesserungen, neue Perspektiven.

Botschaft:

Er allein sorge dafür, dass die Region nicht abgehängt wird.

Kritiker sehen die Inszenierung als Versuch, jahrelange Versäumnisse zu kaschieren.

Immer wieder Schlagzeilen: Corona-Chaos, Gender-Debatten – und nun der Wahlkrimi

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Uunona ist längst eine schillernde Figur im ganzen Land.

Er machte Schlagzeilen mit einem Corona-Ausbruch („Adolf Hitler muss ins Homeoffice“) und seinem Feldzug gegen „toxische Männlichkeit“.

Jetzt aber entscheidet die Wahl, ob er ein fünftes Mal an der Macht bleibt – oder ob seine Ära endet.

Für Namibia wird es ein politischer Showdown mit internationalem Blick.

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