Versuchter Anschlag nahe Umspannwerk – Polizei enthüllt neue Details!

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Ein hässlicher Schwelgeruch liegt über einer ansonsten lauen Spätsommernacht – doch wer hier etwas Großes in Flammen aufgehen lassen wollte, ahnte nicht, dass schon wenige Minuten später jede Bewegung auf dem Gelände per Kamera verfolgt würde. Die Ermittler sprechen von einem „kritischen Moment“ für die Infrastruktur, und noch ist völlig offen, ob ein größerer Stromausfall nur knapp verhindert wurde.

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Ein verdächtiger Fund in der Nacht

Image: AI
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Gegen Mitternacht meldet sich ein Security-Dienst bei der Landespolizei: Eine Wärmebildkamera zeigt zwei schemenhafte Gestalten, die sich hinter Leitplanken ducken und offenbar Zündkabel verlegen. Schon im Anfahrtsfunk ist von „möglicher Sabotage“ die Rede – ein Codewort, das normalerweise erst fällt, wenn Explosionen drohen.

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Als die Streifenwagen nur Sekunden später ihre Blaulichter abschalten und lautlos in Deckung rollen, ist das Duo verschwunden. Zurück bleiben ein improvisierter Zündmechanismus, mehrere Kanister mit Brandbeschleuniger – und die bohrende Frage, ob hier jemand nur üben wollte oder ob der große Knall schlicht misslang.

Spurensuche im Schutz der Dunkelheit

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Forensiker leuchten jede Bodenwelle ab, suchen nach Abdrücken, Faserspuren, DNA. Die gesicherten Stiefelspuren weisen in einen nahen Waldstreifen; dort finden die Beamten notdürftig vergrabene Rucksäcke mit Gasmasken und Bolzenschneidern. Ein stilles Indiz dafür, dass der Plan deutlich größer war als ein simpler Kabeldiebstahl.

Besonders pikant: Auf einer Speicherkarte, die in einem der Rucksäcke steckt, entdecken Spezialisten kurze Drohnen­aufnahmen – offenbar heimlich bei Tag gefilmt und mit exakten Positionsangaben für Trafostationen versehen. Wer immer hier unterwegs war, hatte das Areal wochenlang ausgekundschaftet.

Ermittler vernetzen sich bundesweit

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Noch in der Nacht schaltet sich das Gemeinsame Extremismus- und Terrorismusabwehrzentrum ein, weil die Handschrift frappierend an frühere Angriffe erinnert. Sprengsätze aus Baumarktmitteln, Zündvorrichtungen aus 3-D-gedruckten Bauteilen – die Methode tauchte bereits im Juni in Süddeutschland auf, als ein Umspannwerk kurzzeitig brannte und Zehntausende Haushalte ohne Strom waren.

Innenpolitiker sprechen längst von einer „neuen Blaupause“: Billige Drohnen, übers Netz bestellte Chemikalien und minutiöse Zielkoordinaten – all das lässt sich innerhalb weniger Klicks beschaffen. Ein hoher Sicherheitsbeamter verrät, dass Telegram-Kanäle kursieren, in denen Anleitungen zur „De-Energisierung feindlicher Netze“ geteilt werden.

Tatort: ein abgelegenes Umspannwerk in Brandenburg

Image: AI
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Erst jetzt geben die Behörden offiziell preis, wo sich die beinahe verheerende Szene abspielte: an einem Umspannwerk nahe Ketzin an der Havel, rund 40 Kilometer westlich von Berlin. Die Anlage versorgt weite Teile des Havellands und liegt nur durch einen Feldweg getrennt von einem Wald, der Tätern ideale Deckung bietet.

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Laut Einsatzprotokoll reichen wenige weitere Handgriffe – ein defekter Bewegungsmelder verhinderte, dass das Geländetor rechtzeitig verriegelte –, und die Saboteure hätten das Transformatoröl entzünden können. So aber blieb es beim Versuch, die Stromschienen in Brand zu setzen. Ob eine linksextreme Gruppe hinter dem gescheiterten Anschlag steckt oder doch sogenannte Staatsverweigerer, ist nun Teil des Rätsels, das die Ermittler unter höchstem Zeitdruck lösen müssen.

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