Zwei tote Babys im Gefrierschrank gefunden – Ermittler geben ersten Hinweis bekannt

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Ein winziges Dorf im Osten Frankreichs wird am frühen Dienstagmorgen von einem Fund erschüttert, der selbst erfahrene Ermittler erstarren lässt: Zwei neugeborene Babys liegen leblos in einem Gefrierschrank – und niemand ahnt, welches düstere Familiengeheimnis sich dahinter verbirgt.

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Der schockierende Fund

Image: AI
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In Aillevillers-et-Lyaumont, einem 1 400-Seelen-Ort in der Haute-Saône, stößt der 52-jährige Familienvater beim Öffnen der Gefriertruhe auf das winzige Bündel, das einmal sein Kind gewesen sein soll. Er ruft sofort die Gendarmerie – die Beamten entdecken kurze Zeit später einen zweiten Säugling, sorgfältig in Plastik gehüllt und tiefgefroren.

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Die Nachricht verbreitet sich wie ein Lauffeuer: Binnen Stunden ist das unscheinbare Haus von Spurensicherern umstellt, der Bürgermeister spricht fassungslos von einer „nie gekannten Tragödie“.

Doch wer ist die Frau, die diese Kinder zur Welt brachte und anschließend verschwinden ließ?

Die Mutter im Visier

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Die 50-Jährige, seit Dezember spurlos aus dem Dorf verschwunden, wird am Mittwoch in Boulogne-Billancourt bei Paris verhaftet. Nach stundenlanger Vernehmung räumt sie ein, die Babys 2011 und 2018 heimlich entbunden und in den Gefrierschrank gelegt zu haben – angeblich aus purer Angst, die Schwangerschaften könnten entdeckt werden.

Gegen sie wird wegen zweifachen Mordverdachts ermittelt; vorläufig sitzt sie in Besançon in Untersuchungshaft.

Wie konnte sie ihre Schwangerschaften neun Monate lang verbergen – sogar zweimal?

Zwei Geburten, zwei Geheimnisse

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Ermittler rekonstruieren bereits eine verstörende Chronik: Beide Babys erblicken das Licht der Welt zuhause, ohne medizinische Hilfe. Kurz darauf sollen sie gestorben sein – ob durch Gewalt oder Unterlassung, müssen Obduktionen klären.

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2011 steckte die Frau das erste Kind in das Tiefkühlfach, sieben Jahre später dasselbe grausame Ritual. Die Familie ahnt nichts, weil die Mutter weite Kleidung trägt und Einkäufe allein erledigt.

Doch war wirklich niemand im engeren Kreis misstrauisch?

Fünf Kinder, ein Vater, viele Fragen

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Im Haus leben bislang fünf weitere Kinder – alle zwischen sieben und 21 Jahren – zusammen mit ihrem Vater. Der Mann, so beteuert er, habe bis zum Entdeckungstag nichts von weiteren Schwangerschaften gewusst. Die Ermittler prüfen nun, ob er oder andere Angehörige möglicherweise doch Verdacht schöpften.

DNA-Tests sollen klären, ob er auch der Vater der toten Säuglinge ist; das Ergebnis könnte über den Tatvorwurf entscheiden: vom qualifizierten Mord bis zum selteneren Infanticide-Delikt.

Die Dorfbewohner warten derweil entsetzt auf Antworten der Justiz.

Ein Dorf unter Schock

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„Wir sind fassungslos“, sagt Bürgermeister Jean-Claude Tramesel. Kerzen flackern vor dem verschlossenen Haus, Nachbarn legen Stofftiere ab. Viele kennen die Großfamilie seit 20 Jahren, niemand spricht von Auffälligkeiten – „sie waren eher zurückgezogen“, heißt es zaghaft.

Psychologen bieten Hilfsgespräche an, die Lokalzeitung titelt „Zwei Engel, die niemand vermisste“. Die Region fragt sich: Hätte das Drama verhindert werden können?

Jetzt richtet sich der Blick auf die Staatsanwaltschaft – welche Strafe droht der Mutter?

Die nächsten Schritte der Justiz

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Die Staatsanwaltschaft Besançon hat eine vorläufige Anklage wegen vorsätzlicher Tötung und Verheimlichung von Leichen angekündigt. Nach französischem Recht drohen bis zu lebenslanger Haft, falls die Autopsie vorsätzliches Handeln bestätigt.

Gerichtsmediziner untersuchen zudem, ob die Babys bei Entnahme noch lebten; das Ergebnis entscheidet über Mord oder Totschlag. Erst dann wird das Rätsel gelöst, das Aillevillers-et-Lyaumont seit Tagen in Atem hält – und vielleicht offenbart sich dabei ein noch größeres Familiendrama.

Welches unentdeckte Schweigen verbirgt sich wirklich hinter den verschlossenen Türen?

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