Ein folgenschwerer Moment auf der A3 – und plötzlich nahm ein Drama seinen Lauf.
Sekunden bis zur Katastrophe

Ein schwerer Verkehrsunfall auf der Autobahn 3 bei Nittendorf im Landkreis Regensburg hat am Morgen drei Menschen das Leben gekostet. Der Wagen der Männer kam gegen 7 Uhr in Fahrtrichtung Nürnberg plötzlich von der Fahrbahn ab und wurde auf die darunter verlaufende Bahnstrecke geschleudert.
Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei war kein weiteres Fahrzeug an dem Unglück beteiligt. Warum das Auto nach rechts von der Autobahn abkam, ist bislang völlig unklar.
Das Fahrzeug durchbrach offenbar den Bereich neben der Fahrbahn und landete schließlich auf den Bahngleisen. Zu einer Kollision mit einem vorbeifahrenden Zug kam es glücklicherweise nicht.
Dennoch erlitten alle drei Insassen schwerste Verletzungen. Rettungskräfte versuchten noch, ihr Leben zu retten. Doch für die Männer kam jede Hilfe zu spät – sie starben noch an der Unfallstelle.
Autobahn und Bahnstrecke gesperrt: Gutachter soll Unfall klären

Die Identität und das Alter der drei Todesopfer waren zunächst nicht bekannt. Nun soll ein Sachverständiger den genauen Ablauf des Unglücks rekonstruieren und klären, weshalb der Wagen die Autobahn verlassen hatte.
Die Bergung des schwer beschädigten Fahrzeugs gestaltet sich aufwendig. Da das Wrack auf den Gleisen liegt, wurde die stark befahrene Bahnverbindung zwischen Regensburg und Nürnberg vollständig gesperrt.
Auch auf der A3 kam der Verkehr in Richtung Nürnberg zum Stillstand. Die Polizei sperrte die Autobahn und leitete Autofahrer bereits an der Anschlussstelle Sinzing von der Strecke ab.
Im morgendlichen Berufsverkehr bildete sich dadurch ein langer Rückstau. Wie lange die Sperrungen andauern werden, war zunächst nicht absehbar.
Während die Einsatzkräfte die Unfallstelle sichern und das Fahrzeug bergen, bleibt die wichtigste Frage offen: Was führte dazu, dass der Wagen ohne Beteiligung eines anderen Fahrzeugs von der Autobahn abkam?