Ein Großeinsatz an Hamburgs berühmtester Kulturadresse sorgt für Aufsehen.
Unruhe an einem der bekanntesten Orte der Stadt

Großeinsatz an einem der bekanntesten Gebäude Hamburgs: An der Elbphilharmonie sind Feuerwehr und Rettungskräfte im Einsatz. Mehrere Menschen klagten offenbar über Übelkeit und Erbrechen.
Nach übereinstimmenden Berichten des „Hamburger Abendblatts“ und der „Morgenpost“ könnte eine Lebensmittelvergiftung hinter den Beschwerden stecken. Bestätigt ist das bislang allerdings nicht.
Die Feuerwehr sprach zunächst lediglich von einem „medizinischen Ereignis“.
Nach ersten Informationen sollen etwa 20 bis 25 Menschen betroffen sein. Einsatzkräfte kümmerten sich vor Ort um die Erkrankten und untersuchten die Situation.
Besonders interessant ist der Hintergrund des Einsatzes: In der Nacht hatte in dem weltberühmten Konzerthaus eine internationale Filmproduktionsfirma Dreharbeiten durchgeführt.
Rund 500 Menschen sollen dafür in dem Gebäude gewesen sein.
Ob die Erkrankungen tatsächlich mit den Dreharbeiten oder möglicherweise mit gemeinsam verzehrten Lebensmitteln zusammenhängen, ist derzeit noch offen.
Die Einsatzkräfte blieben zunächst vor Ort, während die betroffenen Personen medizinisch beobachtet wurden.
Doch was genau ist in der Elbphilharmonie passiert?
500 Menschen bei geheimem Filmdreh im Gebäude

Ein Sprecher der Elbphilharmonie bestätigte gegenüber t-online, dass in der vergangenen Nacht eine internationale Filmproduktion in dem Gebäude gedreht hatte. Insgesamt waren demnach rund 500 Personen beteiligt.
Während des Einsatzes wurden die betroffenen Menschen medizinisch betreut und standen unter Beobachtung.
Nach Angaben des „Hamburger Abendblatts“ hatte eine Berliner Agentur erst kürzlich nach Komparsen für die Dreharbeiten gesucht. Um welches Filmprojekt es sich handelt, sollte offenbar geheim bleiben.
Ob die Beschwerden tatsächlich durch verdorbene Lebensmittel oder eine andere Ursache ausgelöst wurden, müssen nun die weiteren Untersuchungen zeigen.
Der große Einsatz sorgte unterdessen für Aufmerksamkeit rund um die Elbphilharmonie. Feuerwehr und Rettungskräfte mussten sich um zahlreiche Menschen kümmern, während gleichzeitig versucht wurde, die Ursache für das ungewöhnliche medizinische Ereignis zu ermitteln.
Für den regulären Betrieb des Konzerthauses soll der Vorfall nach aktuellem Stand jedoch keine langfristigen Folgen haben.
Der Sprecher der Elbphilharmonie erklärte gegenüber t-online, dass der Spielbetrieb am Donnerstag wie geplant weitergehen solle.
Damit dürfte sich erst im Laufe der weiteren Untersuchungen klären, warum innerhalb kurzer Zeit so viele Menschen über ähnliche Beschwerden klagten. Ob tatsächlich eine Lebensmittelvergiftung hinter dem Großeinsatz steckt, ist bislang noch nicht bestätigt.