Polizei macht unheimlichen Fund in Fluss – mysteriöses Rätsel gelöst

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Ein rätselhafter Fund in einem Fluss bei Gützkow lässt einen jahrzehntealten Fall plötzlich wieder erschreckend nah erscheinen.

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Ein Fund, der alte Fragen neu aufwirft

Image: AI
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Mysteriöser Fund in Mecklenburg-Vorpommern: In der Peene bei Gützkow haben Beamte der Wasserschutzpolizei ein versunkenes Autowrack mit menschlichen Knochen entdeckt. Nun prüfen die Ermittler, ob die Überreste mit einem Vermisstenfall aus dem Jahr 1994 zusammenhängen.

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Ein Bootsführer hatte das Fahrzeug im Fluss entdeckt und die Polizei verständigt. Daraufhin rückten die Einsatzkräfte aus und untersuchten das Wrack.

Der Pkw lag nach Angaben der Wasserschutzpolizei in einer Tiefe von etwa drei bis vier Metern. Das Auto war demnach stark beschädigt, vollständig mit Schlamm bedeckt und bereits von Muscheln bewachsen.

Bei der Untersuchung machten die Beamten anschließend die schaurige Entdeckung: Im Inneren des Fahrzeugs befanden sich menschliche Knochen.

Nun richtet sich der Blick der Ermittler auf einen Fall, der bereits mehr als drei Jahrzehnte zurückliegt.

Im Jahr 1994 verschwand ein damals 25 Jahre alter Angler spurlos. Seitdem war unklar, was mit dem jungen Mann geschehen war.

Bereits vor rund 20 Jahren hatten Ermittler in der Peene menschliche Überreste entdeckt. Nach Angaben des „Nordkurier“ soll es sich dabei um einen Torso gehandelt haben.

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Doch erst Jahre später konnte dieser Fund eindeutig zugeordnet werden.

DNA brachte nach Jahren Gewissheit

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Zwölf Jahre nach dem Fund der menschlichen Überreste gelang den Ermittlern die Identifizierung. Ein DNA-Abgleich ergab zweifelsfrei, dass der Torso zu dem 1994 verschwundenen 25-jährigen Angler gehörte.

Damals gingen die Behörden allerdings nicht von einem Verbrechen aus.

Die Ermittler erklärten: „Hinweise auf eine Straftat lagen zum damaligen Zeitpunkt nicht vor“.

Ob sich diese Einschätzung durch den aktuellen Fund im Autowrack verändern könnte, ist bislang offen. Die Polizei teilte zunächst nicht mit, ob es bereits konkrete Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen dem Fahrzeug, den jetzt entdeckten Knochen und dem damaligen Vermisstenfall gibt.

Auch die Herkunft des Autos könnte bei den weiteren Ermittlungen eine wichtige Rolle spielen. An dem Wagen war ein Greifswalder Kennzeichen angebracht.

Das Fahrzeug muss schon lange im Wasser gelegen haben. Der Zustand des Wracks deutet darauf hin, dass es über einen längeren Zeitraum der Strömung und den Bedingungen im Fluss ausgesetzt war.

Bei der Bergung traten nach Angaben der Wasserschutzpolizei keine Betriebsstoffe aus.

Nun sollen die menschlichen Überreste genauer untersucht werden. Dabei dürfte insbesondere geklärt werden, ob sie tatsächlich dem seit 1994 vermissten Mann zugeordnet werden können.

Gützkow liegt rund 20 Kilometer südlich von Greifswald. Die Peene verläuft südlich der knapp 3.000 Einwohner zählenden Stadt.

Für die Ermittler könnte der Fund des alten Autowracks damit eine entscheidende Spur in einem mehr als 30 Jahre alten Vermisstenfall darstellen. Ob sich dadurch neue Erkenntnisse über das Schicksal des damals verschwundenen Anglers ergeben, müssen die weiteren Untersuchungen zeigen.

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