Großeinsatz im Schwimmbad: 125 Badegäste klagen über Atemnot!

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Ein ganz normaler Abend im Spaßbad – bis plötzlich immer mehr Badegäste über Probleme mit den Atemwegen klagen. Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei rücken an, am Ende werden 125 Menschen betreut, das gesamte Bad wird geräumt. Der Verdacht: zu viel Chlor im Wasser.

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Doch was die Messungen danach ergaben, überrascht. Inzwischen ermittelt die Polizei. Was über den Großeinsatz bekannt ist und wo er sich ereignet hat, lesen Sie auf den nächsten Seiten.

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Alarm am Abend: Plötzlich klagen Badegäste über Atemprobleme

Rettungswagen mit Blaulicht im Einsatz (Symbolbild), 13.10.2026. Foto: IMAGO / Eibner (Juergen Augst)
Rettungswagen mit Blaulicht im Einsatz (Symbolbild), 13.10.2026. Foto: IMAGO / Eibner (Juergen Augst)

In einem Erlebnisbad in Deutschland haben am Dienstagabend zahlreiche Besucher über gereizte Atemwege geklagt. Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei waren im Großeinsatz – das Bad wurde vollständig geräumt.

Alarmiert wurden die Einsatzkräfte am Dienstag, 20. Oktober 2026, gegen 18.45 Uhr. Der Grund laut Polizei: der Verdacht auf einen erhöhten Chlorwert im Schwimmbad.

Wie groß das Ausmaß war, zeigte sich erst nach und nach. Zunächst war laut Nachrichtenagentur dpa von etwa 20 bis 30 betroffenen Kindern die Rede. Am Ende betreute der Rettungsdienst nach Polizeiangaben 125 Badegäste im Alter von 3 bis 75 Jahren.

Bad komplett geräumt: Feuerwehr misst die Werte

Feuerwehrmann mit Messgerät in einer Schwimmhalle (Symbolbild). Foto: KI-generiert
Feuerwehrmann mit Messgerät in einer Schwimmhalle (Symbolbild). Foto: KI-generiert

Die Einsatzkräfte entschieden, das gesamte Schwimmbad zu räumen. Anschließend führten die Betreiber des Bades gemeinsam mit der Feuerwehr Messungen durch.

Das Ergebnis: Der Verdacht auf einen erhöhten Chlorwert bestätigte sich nicht. Die Feuerwehr fand bei ihren Messungen keine erhöhten Werte. Konkrete Messwerte wurden nicht veröffentlicht.

Was über den Einsatz bekannt ist:

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– Alarmierung gegen 18.45 Uhr am Dienstagabend

– Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst im Einsatz

– 125 Badegäste zwischen 3 und 75 Jahren vom Rettungsdienst betreut

– Das gesamte Bad wurde geräumt

– Messungen von Betreiber und Feuerwehr: kein erhöhter Chlorwert festgestellt

Warum so viele Menschen gleichzeitig Beschwerden hatten, ist damit noch nicht geklärt.

Zwei Verletzte im Krankenhaus – Polizei ermittelt

Polizeifahrzeug (Symbolbild), 19.09.2026. Foto: IMAGO / imageBROKER (MPfoto71)
Polizeifahrzeug (Symbolbild), 19.09.2026. Foto: IMAGO / imageBROKER (MPfoto71)

Zwei leicht verletzte Erwachsene wurden in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht und dort ambulant behandelt. Beide konnten die Klinik nach Polizeiangaben noch am selben Abend wieder verlassen.

Die Polizei hat Ermittlungen wegen des Anfangsverdachts der fahrlässigen Körperverletzung eingeleitet. Die genaue Ursache für die Beschwerden ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

| Zeitpunkt | Was geschah |

|—|—|

| Dienstag, 20.10.2026, ca. 18.45 Uhr | Alarmierung von Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei |

| Dienstagabend | Räumung des gesamten Bades, 125 Badegäste werden betreut |

| Dienstagabend | Messungen durch Betreiber und Feuerwehr, kein erhöhter Chlorwert |

| Dienstagabend | Zwei leicht Verletzte werden ambulant behandelt und entlassen |

| Mittwoch, 21.10.2026 | Das Bad öffnet laut NDR wieder |

Hier kam es zum Großeinsatz

Seebrücke im Ferienpark Weißenhäuser Strand an der Ostsee, 27.07.2026. Foto: IMAGO / Hanno Bode
Seebrücke im Ferienpark Weißenhäuser Strand an der Ostsee, 27.07.2026. Foto: IMAGO / Hanno Bode

Der Einsatz ereignete sich im „Subtropischen Badeparadies“ des Ferienparks Weißenhäuser Strand in der Gemeinde Wangels im Kreis Ostholstein (Schleswig-Holstein) direkt an der Ostsee.

Die Angaben zum Einsatz stammen aus einer Pressemitteilung der Polizeidirektion Lübeck vom 21. Oktober 2026 sowie aus Berichten der Nachrichtenagentur dpa und von t-online.

Bad wieder geöffnet: Das sagt der Betreiber

Messung der Wasserwerte mit Teststreifen (Symbolbild). Foto: IMAGO / imageBROKER (Alfred Hofer)
Messung der Wasserwerte mit Teststreifen (Symbolbild). Foto: IMAGO / imageBROKER (Alfred Hofer)

Bereits am Mittwoch öffnete das Badeparadies nach Angaben des NDR wieder seine Türen.

Der Betreiber äußerte sich laut Medienberichten in einer Stellungnahme. Darin heißt es, dass das Wasser mit Chlor desinfiziert wird. Reagiert Chlor mit Stoffen wie Schweiß oder Hautpartikeln, entstehen sogenannte Chloramine – ein normaler chemischer Prozess in gechlorten Bädern. Luft- und Wasserqualität würden laufend überwacht.

> „Ein hoher Hygienestandard hat für uns oberste Priorität.“

> – Stellungnahme des Bad-Betreibers

| Der Einsatz im Überblick | |

|—|—|

| Datum | Dienstag, 20.10.2026, ab ca. 18.45 Uhr |

| Ort | Subtropisches Badeparadies, Weißenhäuser Strand, Wangels (Kreis Ostholstein) |

| Betreute Badegäste | 125, im Alter von 3 bis 75 Jahren |

| Verletzte | 2 leicht verletzte Erwachsene, ambulant behandelt |

| Messergebnis | kein erhöhter Chlorwert festgestellt |

| Ermittlungen | Anfangsverdacht der fahrlässigen Körperverletzung |

| Ursache | noch unklar |

Was genau die Beschwerden bei den Badegästen ausgelöst hat, sollen nun die Ermittlungen klären.

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