Kleinbus kracht gegen Zug: 19 Verletzte bei schwerem Unfall!

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Ein Kleinbus mit 19 Menschen an Bord ist am Donnerstagabend mit einem Güterzug zusammengestoßen. Alle Insassen wurden verletzt, mehrere von ihnen schwer. Rettungskräfte rückten mit einem Großaufgebot an.

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Todesopfer gab es nach Angaben der Behörden nicht. Wie es zu dem folgenschweren Zusammenstoß kommen konnte, ist allerdings noch völlig unklar.

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Kleinbus prallt gegen stehenden Güterzug

Unfallstelle nach dem Zusammenstoß eines Kleinbusses mit einem Güterzug, 15.10.2026. Foto: IMAGO / MAXPPP (Johan Ben Azzouz)
Unfallstelle nach dem Zusammenstoß eines Kleinbusses mit einem Güterzug, 15.10.2026. Foto: IMAGO / MAXPPP (Johan Ben Azzouz)

Auf einem Bahngelände ist am Donnerstagabend ein Kleinbus mit einem Zug kollidiert. Alle 19 Menschen an Bord wurden verletzt. Warum der Bus mit dem Zug zusammenstieß, ist noch offen.

Der Unfall ereignete sich gegen 19.30 Uhr. Im Bus saßen der Fahrer und 18 Lkw-Fahrer verschiedener Nationalitäten. Sie sollten zu dem Zug gebracht werden, auf dem ihre Lastwagen transportiert werden.

Nach Angaben der Behörden prallte der Kleinbus auf Höhe des Bahnsteigs gegen einen stehenden Güterzug. Fotos von der Unfallstelle zeigen den Bus, der an der Front schwer beschädigt neben dem Zug steht. Rettungskräfte und Polizei waren vor Ort.

Die Bilanz: 19 Verletzte, niemand in Lebensgefahr

Rettungskräfte an der Unfallstelle, 15.10.2026. Foto: IMAGO / MAXPPP (Johan Ben Azzouz)
Rettungskräfte an der Unfallstelle, 15.10.2026. Foto: IMAGO / MAXPPP (Johan Ben Azzouz)

Die Bilanz des Abends ist ernst, aber nicht tödlich. Nach bisherigen Angaben ergibt sich folgendes Bild:

– 19 Verletzte, darunter auch der Fahrer des Kleinbusses

– Die Verletzungen betreffen vor allem Beine und Kopf

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– Zunächst wurden fünf Menschen in die höchste Dringlichkeitsstufe eingestuft

– Zwei Verletzte mussten als Notfall in eine Spezialklinik gebracht werden, die übrigen 17 kamen in umliegende Krankenhäuser

– Keine Todesopfer

Die zuständige Behörde teilte am Abend mit:

> „Es ist kein Todesfall zu beklagen.“

> – Behördenmitteilung (übersetzt)

Für keinen der Verletzten bestehe Lebensgefahr, hieß es weiter.

Großeinsatz mit Rettungshubschrauber

Einsatzkräfte an der Unfallstelle, 15.10.2026. Foto: IMAGO / MAXPPP (Johan Ben Azzouz)
Einsatzkräfte an der Unfallstelle, 15.10.2026. Foto: IMAGO / MAXPPP (Johan Ben Azzouz)

Kurz nach dem Zusammenstoß lief ein großer Rettungseinsatz an. Gegen 20.45 Uhr landete zusätzlich ein Rettungshubschrauber an der Unfallstelle.

| Einsatzkräfte | Anzahl |

|—|—|

| Feuerwehrleute | 55 |

| Grenzpolizisten | rund 20 |

| Mitarbeiter des Betreibers | etwa 100 |

| Rettungshubschrauber | 1 |

Auch Notärzte und Rettungsdienste waren im Einsatz. Ranghohe Vertreter der Behörden kamen noch am Abend zur Unfallstelle.

Unfallort: am Eingang zum Eurotunnel

Autos im Eurotunnel-Terminal in Coquelles auf dem Weg nach England, 13.07.2026. Foto: IMAGO / Christian Ender
Autos im Eurotunnel-Terminal in Coquelles auf dem Weg nach England, 13.07.2026. Foto: IMAGO / Christian Ender

Der Unfall ereignete sich auf dem Gelände des Eurotunnels in Coquelles bei Calais in Nordfrankreich, an der Einfahrt zum Tunnel unter dem Ärmelkanal. Von dort aus werden Lastwagen per Zug nach Großbritannien gebracht. Die Lkw-Fahrer im Kleinbus sollten zu diesen Zügen gefahren werden.

Die zwei Schwerverletzten wurden ins Krankenhaus nach Lille gebracht. Laut Agathe Cury, der Unterpräfektin von Calais, ist der Unfall auf einem Verladegleis des Eurotunnels ohne Beispiel:

> „Es ist das erste Mal, dass sich ein Unfall dieser Art ereignet.“

> – Agathe Cury, Unterpräfektin von Calais (übersetzt)

Die Ursache sei derzeit unbekannt. Gerichtliche Ermittlungen wurden eingeleitet. Über den Unfall berichteten unter anderem der französische Sender TF1, die Zeitung La Voix du Nord und die Deutsche Presse-Agentur.

Folgen für den Zugverkehr

Ein Eurostar-Hochgeschwindigkeitszug (Symbolbild), 25.08.2026. Foto: IMAGO / STEINSIEK.CH (Arne Amberg)
Ein Eurostar-Hochgeschwindigkeitszug (Symbolbild), 25.08.2026. Foto: IMAGO / STEINSIEK.CH (Arne Amberg)

Der Unfall hatte auch Folgen für Reisende. Der Eurostar-Verkehr durch den Tunnel war rund anderthalb Stunden in beide Richtungen unterbrochen. Die letzten Züge des Tages zwischen London und Paris konnten nicht mehr fahren. Für Freitag erwartete Eurostar nach eigenen Angaben keine Störungen.

| Die Fakten auf einen Blick | |

|—|—|

| Datum | Donnerstag, 15. Oktober 2026 |

| Uhrzeit | gegen 19.30 Uhr |

| Ort | Eurotunnel-Terminal Coquelles bei Calais (Frankreich) |

| Unfall | Kleinbus prallt gegen stehenden Güterzug |

| Verletzte | 19, darunter zunächst 5 Schwerverletzte |

| Todesopfer | keine |

| Ursache | noch unklar, Ermittlungen laufen |

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