Ein Streit unter Jugendlichen eskaliert an einem Sonntagabend völlig: Plötzlich fällt ein Schuss, ein 16-Jähriger wird schwer verletzt. Der mutmaßliche Schütze ist erst 15 Jahre alt – und flüchtet. Die Polizei fahndet nach ihm, beim Zugriff ist sogar ein Spezialeinsatzkommando dabei.
Was genau an dem Abend passiert ist, wie die Ermittler den Jugendlichen aufspürten und wo sich die Tat ereignete, erfahren Sie auf den nächsten Seiten.
Ein Schuss am Sonntagabend

Ein 15-Jähriger soll nach einem Streit auf einen anderen Jugendlichen geschossen haben. Das Opfer wurde schwer verletzt, der Tatverdächtige floh zunächst vom Tatort.
Nach Angaben der Polizei geschah die Tat am Sonntag, 18. Oktober 2026, gegen 19.35 Uhr an einem Busbahnhof. Zwei männliche Jugendliche gerieten in einen Streit. Im Verlauf der Auseinandersetzung soll einer von ihnen plötzlich auf sein Gegenüber geschossen haben.
Der Schuss traf einen 16-Jährigen am Bein. Er wurde schwer verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Angaben zu seinem aktuellen Gesundheitszustand machte die Polizei nicht.
Der Schütze flieht – die Fahndung beginnt

Nach dem Schuss flüchtete der mutmaßliche Täter. Noch am selben Abend leitete die Polizei die Fahndung ein und nahm die Ermittlungen auf.
Schnell richtete sich der Verdacht gegen einen 15-Jährigen. Laut Polizei ist er kein Unbekannter: Der Jugendliche ist bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten.
Worum es bei dem Streit zwischen den beiden ging, ist bislang nicht bekannt.
SEK-Zugriff: Jugendlicher versucht erneut zu flüchten

Am Montag spürte die Polizei den Tatverdächtigen auf – gut zwei Kilometer vom Tatort entfernt. An dem Einsatz waren Zivilfahnder und ein Spezialeinsatzkommando (SEK) beteiligt.
Beim Zugriff versuchte der Jugendliche erneut, zu Fuß zu fliehen – vergeblich. Er wurde gestellt und zur Polizeiwache gebracht.
Bei dem Einsatz griff die Polizei noch mehr zu:
– Der 15-Jährige war mit zwei 17-jährigen Begleitern unterwegs.
– Auch die beiden 17-Jährigen sind laut Polizei bereits mehrfach aufgefallen.
– Sie wurden ebenfalls zur Wache gebracht.
– Das Wohnhaus des 15-Jährigen und ein weiteres Gebäude wurden durchsucht.
Tatort mitten in der Stadt: Hier fiel der Schuss

Die Tat ereignete sich am Busbahnhof in Herford in Nordrhein-Westfalen, direkt vor dem Bahnhof der Stadt. Sowohl der Tatverdächtige als auch das Opfer stammen aus Herford.
Die Neue Westfälische berichtete über den Fall unter der Überschrift:
> „Schüsse am Herforder Bahnhof: Streit zwischen Jugendlichen endet mit Beinschuss“
Gestellt wurde der 15-Jährige im Bereich des Virchowplatzes in Herford. Anschließend brachten ihn die Beamten zur Wache an der Hansastraße.
| Der Fall im Überblick | |
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| Tatzeit | Sonntag, 18.10.2026, gegen 19.35 Uhr |
| Tatort | Busbahnhof Herford (NRW) |
| Opfer | 16-Jähriger aus Herford, schwer verletzt (Bein) |
| Tatverdächtiger | 15-Jähriger aus Herford, mehrfach polizeibekannt |
| Festnahme | Montag, Bereich Virchowplatz, mit SEK-Unterstützung |
| Ermittlungen | Kriminalpolizei Herford |
Waffe sichergestellt – Kripo ermittelt

Die Ermittler stellten eine Waffe sicher. Nach Angaben der Polizei könnte es sich dabei um die Tatwaffe vom Sonntagabend handeln. Um welche Art von Waffe es sich handelt, ist bislang nicht bekannt.
Die weiteren Ermittlungen hat die Kriminalpolizei Herford übernommen. Offen ist unter anderem noch, wie der 15-Jährige an die Waffe gelangt ist und was den Streit zwischen den Jugendlichen ausgelöst hat.
Für den Tatverdächtigen gilt bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung die Unschuldsvermutung.