Schreckliches Unglück am Freitagnachmittag in Sachsen-Anhalt: Ein Kleinflugzeug ist nordöstlich von Magdeburg mitten auf die Autobahn 2 gestürzt und in Flammen aufgegangen. Zwei Menschen an Bord kamen ums Leben. Warum die Maschine abstürzte, ist noch völlig unklar.
Maschine stürzt auf die Fahrbahn und brennt aus

Das Unglück ereignete sich am 6. November gegen 14.48 Uhr auf der A2 zwischen Burg und dem Parkplatz Krähenberge nahe der Gemeinde Möser im Landkreis Jerichower Land. Das Kleinflugzeug stürzte auf die Fahrbahn und stand sofort in Vollbrand. Feuerwehren aus mehreren Orten rückten an, um die Flammen zu löschen.
Für die beiden Insassen kam jede Hilfe zu spät: Laut Polizei konnten sie von den Rettungskräften nur noch tot geborgen werden. Nach Angaben einer Sprecherin des Amts für Brand- und Katastrophenschutz des Landkreises gegenüber t-online handelt es sich um die Pilotin und eine weitere Person an Bord. Beide verbrannten im Wrack. Zur zweiten Person ist bislang nichts Näheres bekannt.
Autofahrer bleiben unverletzt

Nach bisherigen Erkenntnissen wurden keine Fahrzeuge getroffen und keine Autofahrer verletzt. Zahlreiche Zeugen mussten das Unglück jedoch mit ansehen – sie wurden von Notfallseelsorgern betreut.
Woher kam das Flugzeug?

Die Maschine kam aus Schleswig-Holstein. Wie nord24 berichtet, gehörte sie dem Aero Club Kropp im Kreis Schleswig-Flensburg; dem Verein zufolge saß ein Vereinsmitglied an Bord. Nach Daten von Flightradar24, auf die sich t-online und die „Bild“ berufen, handelte es sich vermutlich um ein zweisitziges Ultraleichtflugzeug vom Typ Aerostyle Breezer, das gegen Mittag in Schleswig gestartet war. Auf Höhe der A2 brach das Signal ab. Offiziell bestätigt sind Typ und Startort bislang nicht.
Die wichtigsten Fakten im Überblick

– Datum: Freitag, 6. November 2026, gegen 14.48 Uhr
– Ort: A2 zwischen Burg und Parkplatz Krähenberge, Landkreis Jerichower Land
– Todesopfer: 2 (Pilotin und eine weitere Person)
– Verletzte: keine Autofahrer
– Flugzeug: Kleinflugzeug, vermutlich Aerostyle Breezer (nicht offiziell bestätigt)
– Ursache: unklar, die Polizei ermittelt
Sperrung und Stau auf der A2
Die Autobahn wurde an der Unglücksstelle gesperrt. Laut Google Maps bildete sich ein mehrere Kilometer langer Stau. Der ADAC bat Ortskundige, den Bereich weiträumig zu umfahren. Der Einsatz dauerte bis in den Abend; wie lange die Sperrung noch anhält, ist offen.
Ursache weiter unklar
Wie und warum das Flugzeug auf die Autobahn stürzte, ist noch unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.