Ein Kindergeburtstag endet im Kugelhagel: In Stockton, Kalifornien, eskaliert die Gewalt – vier Menschen, darunter drei Kinder, verlieren ihr Leben. Was geschah wirklich in jener verhängnisvollen Nacht?
Kindergeburtstag endet in einem Blutbad: Vier Tote, elf Verletzte

Was als unbeschwerter Kindergeburtstag begann, verwandelte sich in der Stadt Stockton (östlich von San Francisco) in eine Szene des Grauens. Drei Kinder und ein junger Mann wurden am Samstagabend erschossen, elf weitere Menschen verletzt.
Die Ermittler vermuten hinter der Tat ein gewalttätiges Bandenmilieu, das die Feier in ein Kriegsgebiet verwandelte.
Die Geburtstagsfeier: Schüsse mitten in der Party

Gegen 18 Uhr Ortszeit feierten Familie und Freunde in einem gemieteten Festsaal den Geburtstag eines kleinen Mädchens. Musik lief, Kinder spielten – bis plötzlich Schüsse hallten.
Die Opfer:
* ein 8-jähriges Kind
* ein 9-jähriges Kind
* ein 14-Jähriger
* ein 21-jähriger Mann
Viele der Gäste wurden völlig überrascht – es soll innerhalb von Sekunden eskaliert sein.
Ermittler: Bandenkrieg eskaliert im Festsaal

Stocktons Bürgermeisterin Christina Fugazi findet deutliche Worte und spricht von „bandenbezogenem Terrorismus“.
Auf Facebook erklärte sie: „Diese Tat war ein reiner Terrorakt.“
Nach ersten Erkenntnissen könnte ein Streit rivalisierender Gruppen in Gewalt umgeschlagen sein. Der Angriff begann offenbar im Gebäude und verlagerte sich danach nach draußen, so Sheriff Patrick Withrow gegenüber NBC.
Mehrere Täter im Visier – Patronenhülsen an verschiedenen Orten

Die Hinweise deuten klar auf mehrere Schützen hin.
Anwohner berichteten von Schüssen aus unterschiedlichen Richtungen, Ermittler fanden Patronenhülsen an mehreren Stellen rund um den Festsaal.
Dies bestätigt den Verdacht eines koordinierten Angriffs. Die Feiernden hatten nahezu keine Chance, der Situation zu entkommen.
Großfahndung gestartet: FBI und Weißes Haus eingeschaltet

Bis Sonntagabend hatten die Ermittler keine Spur der Täter. FBI, lokale Polizei und das Sheriff-Büro fahnden gemeinsam.
Sogar das Weiße Haus wurde aktiviert:
Laut „New York Post“ erhielt Bürgermeisterin Fugazi einen Anruf eines Beraters von Präsident Donald Trump, der Unterstützung zusicherte.
Bürgermeisterin warnt Helfer der Täter

Fugazi formuliert eine drastische Drohung an mögliche Unterstützer der Schützen:
„An alle, die diese Terroristen verstecken, schützen oder beherbergen: Sie setzen sich der Gefahr aus, dass Ihre Tür eingetreten, Ihr Haus durchsucht und Sie wegen Beihilfe verhaftet werden.“
Und weiter: „Wenn Sie sie schützen, machen Sie sich mitschuldig. Und Sie werden die Konsequenzen tragen müssen.“
Die Stadt Stockton steht nun unter Schock – und die Ermittler stehen vor der Aufgabe, einen brutalen Mehrfachmord aufzuklären, der an einem Ort geschah, der eigentlich Kindern gehören sollte.