Traurige Nachricht: Eine berühmte Prominente ist gestorben – nur wenige Monate nach dem Tod ihres geliebten Ehemannes. Sie schlief am späten Mittwochabend friedlich ein. Zuletzt hatte sie offen darüber gesprochen, dass sie keine Angst vor dem Tod habe.
Sie schlief friedlich ein

Trauer um eine Frau, die Generationen von Zuschauern begeistert hat: Eine berühmte Prominente ist tot. Sie starb am späten Abend des 28. Oktober 2026 – gerade einmal gut drei Monate nach ihrem Ehemann, mit dem sie mehr als drei Jahrzehnte verheiratet war.
Nach Angaben der „Bild“-Zeitung starb sie an Herzinsuffizienz, also einer Herzschwäche. Sie soll schon längere Zeit bettlägerig gewesen sein. Die Familie bestätigte den Tod.
Eine Legende der Leinwand

Bei der Verstorbenen handelt es sich um die Schauspielerin Elke Sommer. Sie war einer der ganz wenigen deutschen Stars, die in den 1960er-Jahren eine echte internationale Filmkarriere machten.
Bestätigt wurde ihr Tod vom Fotografen Erwin Schneider gegenüber der „Bild“. Er berief sich dabei auf Sommers Stiefsohn Sebastian Walther. Dessen Worte lassen erahnen, wie sehr die Familie trauert – und worin sie Trost findet:
> „Elke ist friedlich gegen 22 Uhr eingeschlafen. Jetzt kann sie bald endlich wieder bei ihrem geliebten Ehemann sein.“ – Sebastian Walther, zitiert von Erwin Schneider („Bild“)
Vom Au-pair-Mädchen zum Weltstar

Elke Sommer wurde 85 Jahre alt. Am 5. November hätte sie ihren 86. Geburtstag gefeiert. Geboren wurde sie 1940 in Berlin als Elke Schletz, aufgewachsen ist sie in Franken in der Nähe von Erlangen. 1957 ging sie als Au-pair-Mädchen nach London.
Entdeckt wurde sie 1958 während eines Urlaubs in Italien – der Regisseur Vittorio De Sica holte sie zum Film. Aus Elke Schletz wurde Elke Sommer. Anfang der 1960er-Jahre folgte der Sprung nach Hollywood. Dort spielte sie an der Seite von Paul Newman, Peter Sellers, Bob Hope und Dean Martin. Für das Drama „Der Preis“ erhielt sie 1964 den Golden Globe als beste Nachwuchsdarstellerin.
| Steckbrief | Elke Sommer |
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| Geburtsname | Elke Schletz |
| Geboren | 5. November 1940 in Berlin |
| Gestorben | 28. Oktober 2026 |
| Alter | 85 Jahre |
| Beruf | Schauspielerin, Sängerin, Malerin |
| Ehen | Joe Hyams (1964–1981), Wolf Walther (1993 bis zu seinem Tod 2026) |
| Wichtigste Auszeichnung | Golden Globe (1964) |
Die große Liebe ihres Lebens

Ihre erste Ehe mit dem 17 Jahre älteren Hollywood-Journalisten Joe Hyams wurde 1981 geschieden. 1989 lernte sie in New York den Hotelmanager Wolf Walther kennen – sie stand damals dort auf der Bühne. Am 29. August 1993 heirateten die beiden in Franken. Für beide war es die zweite Ehe.
Am 22. Juli 2026 starb Wolf Walther im Alter von 77 Jahren an den Folgen von Prostatakrebs. Laut „Bild“ schlief er in seinem Zuhause in Bel Air in Los Angeles ein, Elke Sommer war bei ihm. Ihre Worte damals:
> „Mein Herz ist gebrochen.“ – Elke Sommer gegenüber der „Bild“ (Juli 2026)
Ihre letzten Monate in den USA

Elke Sommer starb in den USA, ihrer Wahlheimat. Jahrelang hatte das Paar abwechselnd in Marloffstein in Bayern und in Los Angeles gelebt. Zuletzt blieben die beiden ganz in Amerika, weil Wolf Walther dort seine Ärzte hatte und die Reisen zu beschwerlich geworden waren.
Schon vor einem Jahr, zu ihrem 85. Geburtstag, hatte sie im Interview mit der „Bunte“ erstaunlich offen über den Tod gesprochen. Sie habe durch die Krankheiten „zuletzt zu viel Schlechtes erlebt“, sagte sie damals. Und weiter:
> „Der liebe Gott soll mich nehmen, wenn mein Mann mich nicht mehr braucht.“ – Elke Sommer im Interview mit der „Bunte“ (November 2025)
Angst vor dem Sterben habe sie nicht, betonte sie in dem Gespräch.
Was von Elke Sommer bleibt

Elke Sommer hinterlässt ein vielseitiges Lebenswerk. Zu ihren bekanntesten Filmen gehören:
– „Der Preis“ (1963): an der Seite von Paul Newman, Golden Globe als beste Nachwuchsdarstellerin
– „Ein Schuß im Dunkeln“ (1964): Kult-Komödie mit Peter Sellers als Inspektor Clouseau
– „Rollkommando“ (1968): Agentenfilm mit Dean Martin
– „Der Gefangene von Zenda“ (1979): erneut mit Peter Sellers
Doch sie war nicht nur Schauspielerin. Sie nahm Schallplatten auf und malte seit 1966 – zunächst unter dem Pseudonym „E. Schwartz“. Ihre Bilder wurden in mehreren Ländern ausgestellt. Ab den 1990er-Jahren konzentrierte sie sich vor allem auf die Malerei. In Deutschland wurde sie unter anderem mit dem Bambi und dem Bayerischen Verdienstorden geehrt.