Tragödie in der Nacht: ICE erfasst zwei Gleisarbeiter – mit fatalen Folgen!

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Schweres Unglück an einer Bahnstrecke: Am späten Sonntagabend hat ein ICE zwei Gleisarbeiter erfasst. Für einen von ihnen kam jede Hilfe zu spät, sein Kollege wurde schwer verletzt. Feuerwehr, Bundespolizei und Notfallseelsorger waren rund zwei Stunden im Einsatz – wie es zu dem Unglück kommen konnte, ist noch unklar.

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Sechs Arbeiter im Gleis – dann kommt der ICE

Symbolbild: Gleisarbeiter in Warnwesten bei Nacht an einer Bahnstrecke. Foto: KI-generiert (Symbolbild)
Symbolbild: Gleisarbeiter in Warnwesten bei Nacht an einer Bahnstrecke. Foto: KI-generiert (Symbolbild)

Eine Gruppe von Bahnmitarbeitern war am späten Sonntagabend an einem Gleisabschnitt im Einsatz, als ein ICE die Stelle passierte. Zwei von ihnen wurden von dem Fernzug erfasst. Was genau in diesen Sekunden geschah, ist bislang offen.

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Nach Angaben der Feuerwehr befand sich eine sechsköpfige Gruppe von Gleisarbeitern auf der offenen Strecke der Deutschen Bahn. Zwei Mitarbeiter wurden von dem ICE getroffen. Die übrigen vier Kollegen wurden später von Seelsorgern betreut.

Notruf um 23.11 Uhr: Großaufgebot rückt an

Hubschrauber der Bundespolizei im Flug, 31.05.2023. Foto: IMAGO / Frank Sorge
Hubschrauber der Bundespolizei im Flug, 31.05.2023. Foto: IMAGO / Frank Sorge

Um 23.11 Uhr ging der Alarm bei der Feuerwehr ein. Kurz darauf waren zahlreiche Einsatzkräfte an der Unglücksstelle. Die Bundespolizei schickte zusätzlich einen Hubschrauber, der das Gebiet aus der Luft erkundete.

Laut Feuerwehr waren an dem Einsatz beteiligt:

– die Berufsfeuerwehr und eine Einheit der Freiwilligen Feuerwehr

– der Rettungsdienst

– die Bundespolizei, unter anderem mit einem Hubschrauber

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– ein Notfallmanager der Deutschen Bahn

– Fachberater des Deutschen Roten Kreuzes

– drei Notfallseelsorger

Für einen Arbeiter kam jede Hilfe zu spät

Symbolbild: Feuerwehr-Drehleiter bei einem nächtlichen Einsatz an einer Bahnstrecke. Foto: KI-generiert (Symbolbild)
Symbolbild: Feuerwehr-Drehleiter bei einem nächtlichen Einsatz an einer Bahnstrecke. Foto: KI-generiert (Symbolbild)

Für einen der beiden Gleisarbeiter konnten die Retter nichts mehr tun. Die Feuerwehr fasste die bittere Bilanz so zusammen:

> „Für eine der beiden Personen kam jede Hilfe zu spät, die Einsatzkräfte konnten nur noch den Tod feststellen.“

> – Feuerwehr, zitiert nach Antenne NRW

Der zweite Arbeiter überlebte schwer verletzt. Die Feuerwehr holte ihn mit einer Drehleiter aus dem Gleisbereich auf die Straße. Dort übernahm ihn der Rettungsdienst und brachte ihn in ein Krankenhaus. Angaben zu Alter oder Identität der beiden Arbeiter machten die Behörden bislang nicht.

Seelsorger kümmern sich um Lokführer und Kollegen

Notfallseelsorger im Einsatz (Symbolbild), 27.07.2026. Foto: IMAGO / dts Nachrichtenagentur
Notfallseelsorger im Einsatz (Symbolbild), 27.07.2026. Foto: IMAGO / dts Nachrichtenagentur

Das Unglück betraf auch weitere Menschen. Drei Notfallseelsorger kümmerten sich vor Ort um die Betroffenen. Einer von ihnen begleitete den Triebfahrzeugführer des ICE. Auch die übrigen Gleisarbeiter wurden nach Medienberichten von Seelsorgern betreut.

Ein Fachberater des Deutschen Roten Kreuzes half dabei einzuschätzen, wie viel Betreuung die Betroffenen brauchen. Insgesamt dauerte der Einsatz der Feuerwehr rund zwei Stunden.

Hier geschah das Unglück

Blick von der Zeche Zollverein über die Essener Stadtteile Schonnebeck und Katernberg, 14.07.2026. Foto: IMAGO / Jochen Tack
Blick von der Zeche Zollverein über die Essener Stadtteile Schonnebeck und Katernberg, 14.07.2026. Foto: IMAGO / Jochen Tack

Das Unglück ereignete sich in Essen-Katernberg im Ruhrgebiet, im Bereich der Grundstraße. Neben der Berufsfeuerwehr Essen rückte die Freiwillige Feuerwehr Essen-Katernberg aus, die Notfallseelsorger kamen aus Essen und Mülheim an der Ruhr.

| Einsatz | Details |

|—|—|

| Zeitpunkt | Sonntag, 25.10.2026, Alarmierung 23.11 Uhr |

| Ort | Essen-Katernberg, Bereich Grundstraße, offene Gleisstrecke |

| Beteiligte | Gruppe aus sechs Gleisarbeitern, ICE der Deutschen Bahn |

| Opfer | ein Toter, ein Schwerverletzter |

| Rettung | Schwerverletzter per Drehleiter aus dem Gleisbereich geholt |

| Einsatzdauer | rund zwei Stunden |

| Kräfte | Feuerwehr Essen, Rettungsdienst, Bundespolizei mit Hubschrauber, DB-Notfallmanager, DRK, drei Notfallseelsorger |

Fernzüge umgeleitet – Ursache noch unklar

ICE fährt in den Düsseldorfer Hauptbahnhof ein, August 2026. Foto: IMAGO / Wolfgang Maria Weber
ICE fährt in den Düsseldorfer Hauptbahnhof ein, August 2026. Foto: IMAGO / Wolfgang Maria Weber

Das Unglück wirkt sich auch auf den Bahnverkehr im Ruhrgebiet aus. Die Strecke blieb nach dem Unglück vorerst gesperrt. Fernzüge werden zwischen Gelsenkirchen und Duisburg umgeleitet, die Bahn rechnet dabei mit Verspätungen von etwa 20 Minuten. Auch im Regionalverkehr müssen Fahrgäste mit Einschränkungen rechnen und sollten sich vor der Fahrt über die Kanäle der Bahn über alternative Verbindungen informieren.

Wie es zu dem tödlichen Unglück kommen konnte, ist noch nicht geklärt. Die Feuerwehr machte zu den genauen Umständen keine Angaben, die Ermittlungen laufen.

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