Traurige Nachricht am Wochenende: Ein berühmter Prominenter ist gestorben. Über Jahrzehnte gingen bei ihm Weltstars, Milliardäre und Royals ein und aus – sein Name steht für eine ganze Epoche.
Bekannt wurde die Nachricht über die sozialen Netzwerke. Weggefährten, Freunde und Bewunderer reagierten mit großer Anteilnahme. Wer der Verstorbene war und warum er bis heute als Legende gilt, zeigen die folgenden Seiten.
Abschied von einer Legende

Ein Mann, der über Jahrzehnte die internationale High Society als Gastgeber empfangen hat, ist tot. Er wurde 94 Jahre alt. Viele erinnern sich an rauschende Feste, an prominente Gäste und an einen Gastgeber mit Stil und Herz.
Zur Todesursache wurde bislang nichts öffentlich bekannt. Die Nachricht seines Todes wurde am Wochenende verbreitet und löste in Gesellschaft und Medien große Anteilnahme aus.
Ein Graf aus altem Adel

Bei dem Verstorbenen handelt es sich um Rudolf Graf von Schönburg-Glauchau. Geboren wurde er laut dem Magazin „Hola“ am 25. September 1932 auf Schloss Wechselburg in Sachsen. Er stammte aus einer katholischen Familie des deutschen Hochadels.
Seine Kindheit endete jäh mit dem Zweiten Weltkrieg: Im Mai 1945 floh der damals Zwölfjährige mit seiner Familie vor den anrückenden sowjetischen Truppen in den Westen. Die Familie verlor ihre Besitzungen in Sachsen.
Vom Hotelfach zum Gastgeber der Stars

Nach dem Krieg entschied sich der junge Graf für eine bürgerliche Laufbahn: Er absolvierte eine Ausbildung an der Hotelfachschule in Lausanne und arbeitete anschließend in einem Hotel in Hamburg. Ende 1956 holte ihn sein Vetter Alfonso in dessen Hotel, das 1954 eröffnet worden war – zunächst als stellvertretender Direktor.
Nach einer Station in Mexiko übernahm er 1961 die Leitung des Hauses und blieb bis 1983 Direktor. In einem Interview zu seinem 90. Geburtstag erinnerte er sich laut „Euro Weekly News“, dass in den Anfangsjahren mindestens drei Feste pro Woche gefeiert wurden. Zu den Gästen zählten laut t-online unter anderem:
– Gunter Sachs
– Brigitte Bardot
– Maria Callas
– Aristoteles Onassis
– Audrey Hepburn
– Sean Connery
Trauer im legendären Marbella Club

Das Hotel, mit dem sein Name untrennbar verbunden ist, ist der Marbella Club in Marbella an der spanischen Costa del Sol. Gegründet hatte ihn Prinz Alfonso zu Hohenlohe. Unter der Leitung des Grafen wurde das Haus zum Treffpunkt des internationalen Jetsets – und er selbst als „Conde Rudi“ (spanisch für „Graf Rudi“) zur Institution. Ab 1993 gehörte er dem Hotel wieder als Berater an.
In Marbella ist er nun gestorben. Der Marbella Club gab seinen Tod auf Instagram bekannt und würdigte ihn als ersten Generaldirektor, Mentor und Freund:
> „Mit tiefer Trauer nehmen wir Abschied.“ – Marbella Club (zitiert nach t-online)
Auch Marbellas Bürgermeisterin Ángeles Muñoz verabschiedete sich in den sozialen Netzwerken: „Heute verabschieden wir uns mit großer Zuneigung von Conde Rudi, einem sehr geschätzten Menschen, der in Marbella eine unauslöschliche Spur hinterlässt.“ (Übersetzung aus dem Spanischen)
Ehefrau und Kinder trauern

Rudolf Graf von Schönburg-Glauchau hinterlässt seine Ehefrau Marie Louise Prinzessin von Preußen, eine Urenkelin des letzten deutschen Kaisers Wilhelm II. und Cousine der früheren spanischen Königin Sofía. Das Paar hatte im Mai 1971 geheiratet. Gemeinsam haben sie zwei Kinder: Sophie und Friedrich.
Der Marbella Club sprach der Familie sein Beileid aus. Das Hotel werde für immer das Zuhause von Conde Rudi bleiben, hieß es laut „Euro Weekly News“ im Abschied des Clubs.
| Steckbrief | Rudolf Graf von Schönburg-Glauchau |
|---|---|
| Spitzname | „Conde Rudi“ |
| Geboren | 25. September 1932, Schloss Wechselburg (Sachsen) |
| Gestorben | Oktober 2026 in Marbella, mit 94 Jahren |
| Ausbildung | Hotelfachschule Lausanne |
| Marbella Club | ab Ende 1956, Direktor 1961–1983, ab 1993 Berater |
| Ehefrau | Marie Louise Prinzessin von Preußen (verheiratet seit 1971) |
| Kinder | Sophie und Friedrich |