Trick: Winterreifen senken sofort den Spritverbrauch – geht bei jedem Modell!

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Mit dem ersten Kälteeinbruch schnellen nicht nur die Heizkosten in die Höhe – auch an der Zapfsäule macht sich der Winter bemerkbar. Doch ein unscheinbarer Handgriff an den Rädern kann sofort helfen, den Spritverbrauch spürbar zu senken.

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Kalte Monate treiben den Verbrauch in die Höhe

Image: AI
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Die Tage werden kürzer, das Thermometer fällt, und schon nach wenigen Kilometern zeigt der Bordcomputer: Der Durchschnittsverbrauch klettert deutlich nach oben. Schuld daran sind mehrere wintertypische Faktoren – vom zähflüssigeren Motoröl über längere Kaltlaufphasen bis hin zur Stromlast von Gebläse und Sitzheizung.

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Gleichzeitig kämpfen Autofahrer:innen mit steigenden Kraftstoffpreisen. Laut jüngsten Marktanalysen lagen die Kosten für Super E10 Mitte September erneut über der Zwei-Euro-Marke, und Experten erwarten in den kommenden Wochen keinen nachhaltigen Rückgang. Jede Möglichkeit zum Sparen ist daher willkommen.

Warum Winterreifen oft zur Kostenfalle werden

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Viele wechseln pünktlich auf Winterreifen, weil sie bei Schnee und Eis mehr Grip versprechen. Doch genau diese Gummimischungen erhöhen durch ihren weicheren Aufbau den Rollwiderstand – im Schnitt um bis zu zehn Prozent. Das Ergebnis: ein Mehrverbrauch von bis zu 0,3 Litern je 100 Kilometer, der sich über die Saison schnell summiert.

Hinzu kommt ein physikalischer Effekt, der häufig unterschätzt wird: Sinkt die Außentemperatur um zehn Grad, verliert jeder Reifen bis zu 0,1 bar Druck. Fahren Sie bei Frost mit dezent unterfüllten Pneus, steigt der Widerstand weiter – und damit der Durchfluss an der Tankpistole.

Experten sehen Sparpotenzial – ein Detail wird oft übersehen

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Automobilclubs und Reifenhersteller raten deshalb, regelmäßig den Luftdruck zu kontrollieren. Doch Kontrollleuchten und Tankstellen-Manometer allein reichen nicht, um den vollen Spareffekt auszuschöpfen. Entscheidend ist der Moment, wann der Druck gemessen wird und wie man ihn anpasst.

Mehrere Messreihen belegen: Schon wenige Zehntel Bar Unterschied können den Verbrauch und den Reifenverschleiß messbar beeinflussen. Trotzdem schenken viele Fahrer:innen diesem Detail erst Aufmerksamkeit, wenn die Warnlampe aufblinkt – dann ist es meist zu spät für echte Einsparungen.

Der Reifendruck-Kniff: So holen Sie bis zu 0,3 Liter pro 100 km heraus

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Die Lösung ist verblüffend einfach: Kontrollieren Sie den Reifendruck unmittelbar nach dem Wechsel auf Winterreifen und füllen Sie 0,2 bar mehr ein, als der Hersteller für Sommerbetrieb angibt. Die Reserve gleicht den unvermeidlichen Druckverlust bei Kälte aus, ohne Sicherheit oder Laufkomfort zu mindern. Tests von Automobilclubs zeigen, dass so der Rollwiderstand sinkt und bis zu fünf Prozent Kraftstoff gespart werden können – das entspricht rund 0,3 Litern auf 100 Kilometern.

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Wichtig: Den Druck immer bei kalten Reifen prüfen, idealerweise morgens vor der ersten Fahrt. Wer ein Reifendruckkontrollsystem (RDKS) besitzt, sollte die Werte nach dem Befüllen zurücksetzen, damit das System mit den neuen Sollgrößen arbeitet. So bleibt der Verbrauch niedrig, die Reifen verschleißen gleichmäßiger – und der Geldbeutel dankt es bei jedem Tankstopp.

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