Eklat im Bundestag: Generaldebatte gerät außer Kontrolle

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Weidel attackiert die Regierung frontal

Image: IMAGO / Chris Emil Janßen
Image: IMAGO / Chris Emil Janßen

Die AfD-Chefin bleibt beim Migrationsthema und legt mit weiteren Zahlen nach. Deutschland habe ihrer Darstellung zufolge besonders viele Flüchtlinge aufgenommen. Ihre Kritik verbindet sie mit einem grundsätzlichen Vorwurf an die Bundesregierung.

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„Deutschland ist nach Kolumbien das Land, das weltweit mit 2,7 Millionen Flüchtlingen mehr als Kolumbien weltweit die meisten Flüchtlinge aufgenommen hat. Da frage ich mich: Warum ist das eigentlich so? Warum haben Sie eigentlich weltweit die meisten Flüchtlinge aufgenommen? Warum tun Sie das? Das brauchen Sie alles gar nicht!“

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Auch abgelehnte Asylbewerber nimmt Weidel ins Visier. „Und in Deutschland leben – das sind Fakten – mehr als eine Million Flüchtlinge, deren Asylantrag mehr als einmal abgelehnt wurde. Was machen diese Menschen eigentlich noch in diesem Land? Sie gehören abgeschoben!“

Anschließend versucht sie, ihre Kritik mit der wirtschaftlichen Lage zu verknüpfen. Nach ihrer Einschätzung gehe die Entwicklung inzwischen an die Substanz. Als Beispiel nennt sie den Chemiekonzern BASF in Ludwigshafen.

„Da arbeiten weniger als 30.000 Menschen. Das sind so wenige wie 1954. Jeden Monat gehen dort 300 Arbeitsplätze verloren. Und das ist Ausfluss Ihrer Politik.“

Als aus den Reihen des Plenums ein Lachen zu hören ist, richtet Weidel ihre Worte unmittelbar an die SPD. Sie behauptet, ehemalige SPD-Wähler würden sich inzwischen der AfD zuwenden.

„Diese ehemaligen Wähler der ehemaligen Arbeiterpartei sind mittlerweile unsere Wähler, und sie wollen den politischen Wechsel.“

Die Abgeordneten in den SPD-Reihen sollten deshalb nicht über ihre Aussagen lachen, so die Botschaft der AfD-Chefin.

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