Eklat im Bundestag: Generaldebatte gerät außer Kontrolle

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Jetzt schlägt Merz zurück

Image: IMAGO / dts Nachrichtenagentur
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Merz geht unmittelbar auf die AfD und Alice Weidel ein. Besonders ihre Haltung zu Russland kritisiert der Kanzler scharf. Die Russlandnähe der Partei mache sie aus seiner Sicht zu einem „Teil des Problems“.

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Auch einen konkreten Vorwurf bringt Merz zur Sprache: Weidel habe in ihrer Rede kein Wort zu den russischen Drohnenangriffen in Leipzig verloren. „Kein Wort von Ihnen dazu.“

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Dann nimmt Merz Bezug auf das Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt. „Heute können Sie vor Kraft kaum laufen“, beginnt er seine Rede. Das Ergebnis der AfD sei zwar „bemerkenswert“, doch ihr eigentliches Wahlziel habe die Partei nicht erreicht.

Die AfD hatte laut Merz angestrebt, die Mehrheit der Mandate zu gewinnen. Genau darauf legt der Kanzler den Finger: „Das könnte mehr sein, als eine glückliche Fügung.“

Und er legt nach: „Die absolute Mehrheit haben Sie nicht und die werden Sie auch nicht erzielen.“

Die Stimmung im Bundestag wird währenddessen zunehmend aggressiver. Aus den Reihen der AfD kommen immer wieder Zwischenrufe. Bundestagspräsidentin Julia Klöckner sieht sich schließlich gezwungen, einzugreifen. Sie fordert die Abgeordneten auf, die Störungen zu unterlassen, und erinnert daran, dass auch Weidels Rede weitgehend ohne solche Unterbrechungen verlaufen sei.

Ihre Intervention zeigt zunächst Wirkung – allerdings nur für kurze Zeit.

Merz richtet sich erneut an Weidel: „Ich erlaube mir den Hinweis: Ihr eigentliches Wahlziel, in Sachsen-Anhalt die Mehrheit der Mandate zu erreichen, das haben Sie nicht erreicht. 56 Prozent der Wählerinnen und Wähler in Sachsen-Anhalt haben Sie nicht gewählt.“

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Im TV-Stream ist Weidel anschließend zu sehen. Offenbar murmelt sie „Oh mein Gott“.

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