Haustür-Attacke: Unbekannter mit Horrormaske klingelt und schießt

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Es ist Halloween, überall ziehen Kinder mit Tüten von Tür zu Tür. Doch als ein 46-Jähriger in Dormagen am Samstagabend öffnet, steht kein Süßigkeitensammler vor ihm: Ein Mann mit Horrormaske schießt sofort auf ihn. Die Polizei sucht jetzt dringend Zeugen.

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Schuss direkt nach dem Öffnen der Haustür

Die Tat ereignete sich nach Angaben der Polizei am Samstag, 31. Oktober 2026, gegen 19.15 Uhr am Krokusweg im Dormagener Stadtteil Rheinfeld (Rhein-Kreis Neuss). Es klingelte an der Tür eines Einfamilienhauses. Als der 46-jährige Bewohner öffnete, stand ein Unbekannter mit einer Horrormaske vor ihm – und feuerte fast unmittelbar einen Schuss ab.

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Der Mann wurde am Bein getroffen und schwer verletzt. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus. Lebensgefahr besteht nach bisherigem Stand nicht.

So beschreibt die Polizei den Täter

Der Schütze ist bislang nicht gefasst. Die Ermittler beschreiben ihn so:

– komplett weiß gekleidet

– trug eine Horrormaske (nicht näher beschrieben)

– hatte eine weiße Plastiktüte in der Hand

Damit unterschied er sich äußerlich kaum von den vielen Halloween-Gängern, die an diesem Abend in den Wohngebieten unterwegs waren. Nach der Tat flüchtete der Mann laut Polizei zunächst zu Fuß. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur soll er anschließend mit einem Auto weggefahren sein.

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Die wichtigsten Fakten im Überblick

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| Tatzeit | Samstag, 31.10.2026, gegen 19.15 Uhr |

| Tatort | Krokusweg, Dormagen-Rheinfeld |

| Opfer | 46-jähriger Hausbewohner |

| Verletzung | Schuss ins Bein, schwer verletzt, keine Lebensgefahr |

| Täter | Unbekannter Mann, weiß gekleidet, Horrormaske, weiße Plastiktüte |

| Flucht | Zunächst zu Fuß, laut dpa später mit einem Auto |

| Ermittlungen | Gefährliche Körperverletzung, Kriminalkommissariat 11 |

Gezielter Angriff? Was die Ermittler sagen

Zum Motiv gibt es bislang keine gesicherten Erkenntnisse, auch zur Waffe macht die Polizei keine Angaben. Ermittelt wird wegen gefährlicher Körperverletzung. Ein Polizeisprecher sagte der Deutschen Presse-Agentur, eine „Beziehungstat“ sei nicht auszuschließen.

Dass der 46-Jährige ein Zufallsopfer wurde, halten die Ermittler nach dpa-Angaben zwar für theoretisch möglich, aus Erfahrung aber für eher unwahrscheinlich. Hinweise auf organisierte Kriminalität gebe es nicht.

Polizei bittet um Hinweise

Die Polizei ist auf Zeugen angewiesen. Wer am Samstagabend rund um den Krokusweg in Dormagen-Rheinfeld etwas Verdächtiges beobachtet hat – etwa einen weiß gekleideten Mann mit Maske oder ein davonfahrendes Auto – soll sich melden:

– Kriminalkommissariat 11, Telefon 02131 300-0

– E-Mail: [email protected]

Warum der Unbekannte ausgerechnet an Halloween vor dieser Haustür stand, ist weiter offen.

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