Ausgangssperren verhängt: Regierung räumt Kontrollverlust ein

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Vom Massenprotest zur Gewaltnacht

Feuer und Barrikaden bei Protesten gegen hohe Lebenshaltungskosten, 18.10.2026. Foto: IMAGO / ABACAPRESS (Mattia David Rinaldi)
Feuer und Barrikaden bei Protesten gegen hohe Lebenshaltungskosten, 18.10.2026. Foto: IMAGO / ABACAPRESS (Mattia David Rinaldi)

Ein landesweiter Protesttag gegen steigende Preise ist am Wochenende in schwere Krawalle umgeschlagen. Die Behörden reagieren nun mit Ausgangssperren, Versammlungsverboten und einer harten Linie gegen Randalierer.

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Am Samstag, 17. Oktober 2026, gingen nach offiziellen Angaben rund 550.000 Menschen auf die Straße. Aufgerufen hatten Gewerkschaften, Studentengruppen und Bürgerinitiativen. Sie protestierten gegen hohe Lebenshaltungskosten, Inflation und die Bildungspolitik. Schülerinnen und Schüler demonstrieren bereits seit Ende September für bessere Ausstattung an den Schulen, mehr Lehrkräfte und bessere Lernbedingungen.

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Am Rande der Kundgebungen eskalierte die Lage. Das geschah am Wochenende:

– Hunderte Geschäfte wurden geplündert, Polizeiwachen angegriffen.

– Ein historisches Rathaus wurde in Brand gesetzt.

– Vermummte zündeten Mülltonnen an, errichteten Barrikaden und bewarfen Polizisten mit Steinen und Feuerwerkskörpern.

– Am Sonntag bauten Demonstranten auf einem zentralen Platz der Hauptstadt erneut Barrikaden, die Polizei setzte Tränengas ein.

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