Kritik von Opposition und Verbraucherschützern

Die Union feiert das Gesetz. CDU-Finanzpolitiker Mathias Middelberg nannte die Frühstartrente in der ersten Beratung einen „Meilenstein“. Die Opposition sieht das anders:
– Grüne: Stefan Schmidt hält die Idee für gut, aber schlecht umgesetzt. Den Ausschluss älterer Kinder nannte er „schlicht ungerecht“.
– Linke: Lisa Schubert bezeichnete die Frühstartrente als „private Kundenakquise auf Staatskosten“.
– AfD: Iris Nieland hält den Sockelbetrag von zehn Euro für „völlig unzureichend“.
Auch der Verbraucherzentrale Bundesverband übte in der Anhörung Kritik: Die mögliche Zuzahlung von 6.840 Euro im Jahr sei zu hoch. Grüne und Linke befürchten, dass vor allem wohlhabende Familien profitieren.
Den Staat kostet die Förderung laut Bundesregierung 198 Millionen Euro im Jahr 2027, bis 2030 steigen die jährlichen Kosten auf 411 Millionen Euro. Als Nächstes ist der Bundesrat am Zug.