Sparhammer droht: Minister schließt harte Kürzungen nicht mehr aus!

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Das Milliardenloch in der Pflegekasse

Holzstempel mit der Aufschrift „Pflegereform“ (Symbolbild, Fotomontage), 29.09.2026. Foto: IMAGO / Wolfilser (Wolfgang Filser)
Holzstempel mit der Aufschrift „Pflegereform“ (Symbolbild, Fotomontage), 29.09.2026. Foto: IMAGO / Wolfilser (Wolfgang Filser)

Hintergrund ist ein, wie Linnemann es nennt, strukturelles Finanzierungsproblem. Die Zahl der Pflegebedürftigen ist in rund 20 Jahren von etwa zwei auf mehr als sechs Millionen gestiegen. Die Ausgaben der Pflegeversicherung liegen laut Pflegekassen bei rund 74 Milliarden Euro im Jahr.

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| Kennzahl | Wert |

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| Pflegebedürftige vor rund 20 Jahren | etwa 2 Millionen |

| Pflegebedürftige heute | mehr als 6 Millionen |

| Jährliche Ausgaben der Pflegeversicherung | rund 74 Milliarden Euro |

| Erwartetes Defizit 2027 ohne Reform | rund 8 Milliarden Euro |

| Erwartetes Defizit 2028 ohne Reform (laut Gesetzentwurf) | rund 15,4 Milliarden Euro |

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Um die Lücke für 2027 zu schließen, hat das Bundeskabinett bereits Ende September das sogenannte Pflegeneuordnungsgesetz auf den Weg gebracht. Es soll die Pflegeversicherung 2027 um rund 6,25 Milliarden Euro entlasten – mit Ausgabenbremsen und Mehreinnahmen. Ziel ist, eine allgemeine Beitragserhöhung zu verhindern.

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